TSV Gerabronn verliert mit 1,5:6,5 gegen Böckingen II

Die Enttäuschung beim TSV Gerabronn war riesengroß: Gegen Böckingen II stand es am Ende 1,5:6,5 und alle Aufstiegshoffnungen sind geplatzt.

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Der vorletzte Spieltag der laufenden Saison war geprägt von richtungsweisenden Duellen. So spielte Tabellenführer Öhringen gegen den Zweiten Neckarsulm, das TSV-Team als Dritter bekam es mit Böckingen II zu tun. Vor der Begegnung war klar, dass Gerabronn bei einem Sieg über Böckingen II am letzten Spieltag gegen Öhringen den direkten Aufstieg in die Bezirksklasse aus eigener Kraft schaffen konnte.

Doch es kam ganz anders und Gerabronns Schachmannschaft erlebte einen rabenschwarzen Tag. Dabei ging es relativ entspannt los und bereits nach einigen Minuten einigte sich Wolfram Pelzer am achten Brett auf ein Unentschieden.

Kurz darauf begann dann jedoch der Anfang vom Ende. Andreas Däuber (Brett 3) unterlief ein grober Schnitzer, der ihn die Dame kostete. Zwar spielte er zunächst weiter, doch die unerwartete Drohung des Spielverlusts übertrug sich auf die ganze Mannschaft. Zunächst erwischte es Fabian Mack (Brett 6). Er hatte sich eine Mehrfigur gegen zwei Bauern erspielt. In der Folge gelang es ihm jedoch nicht, diesen Vorteil in einen Sieg umzumünzen. Im Gegenteil: Es gingen weitere Bauern verloren. Ein Umstand, den Mack nicht mehr aufzuholen vermochte und deshalb aufgeben musste. Darko Klasnja (Brett 5) erwischte es als Nächsten. Auch er geriet stark unter Druck und musste sich nur wenig später geschlagen geben. Der Widerstand von Däuber gegen eine Mehrdame war am dritten Brett nur von kurzer Dauer.

Zumindest für einen kurzzeitigen Funken Hoffnung sorgte Michael Knörzer am ersten Brett. Er spulte gewohnt seine Extraklasse ab und gewann mühelos. Nachdem dann jedoch die Partie von Steffen Roll am siebten Brett verloren ging, war die Gesamtniederlage besiegelt und die Aufstiegsträume geplatzt. Der Rest passte zum bisherigen Verlauf: Sowohl Matthias Schmidt (Brett 4) als auch Heiko Arndt (Brett 2) verloren nach Fehlern ihre Partien. Mit dem Rückfall auf Platz fünf hat Gerabronn nun auch keine theoretischen Chancen mehr auf den Aufstieg, so kann man ganz entspannt gegen Öhringen versuchen, eine gute Leistung abzuliefern.

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