Tischtennisspieler der Spvgg Satteldorf bringen Minimalausbeute mit

Zwei Auswärtsspiele, einen Punkt ergattert - so lautet die Bilanz der Spvgg Satteldorf nach den Partien in Freiburg (siehe Infokasten) und in Donzdorf. Der Hohenloher Oberligist ist nun Tabellensechster.

|
Durch den Überraschungssieg von Heiko Bärwald (Bild) gegen Attila Turbok reichte es für die Satteldorfer gerade noch zu einem 8:8 in Donzdorf. Der Spvgg-Spieler gewann seine Partie nach einem 0:2-Satzrückstand noch.  Foto: 

"Ballwechsel sieht man hier wie in der Zweiten Bundesliga", so der anerkennende Kommentar eines Donzdorfer Zuschauers nach dem Schlussdoppel zwischen Markus Teichert/Attila Turbok und Gabriel Stephan/Heiko Bärwald beim sonntäglichen Oberligaspiel in der Göppinger Vorstadt. Mit diesem Doppelsieg fuhren die Satteldorfer Tischtennis-Spieler in höchster Not einen am Ende verdienten Punkt ein (8:8).

Mit einem Sieg in diesem Spiel hätten die Donzdorfer gute Chancen gehabt, den Relegationsplatz (Rang 8) zu erreichen. Mit einem fulminanten Start schien ihnen dies auch zu gelingen gegen die anfangs noch lethargischen Gäste. Zwei sicheren Einserdoppel-Siegen - Teichert/Turbok gegen Mangold/Alvanidis (3:0) und Stephan/Bärwald gegen Theiß/Perna (3:0) - folgte ein Dreierdoppel-Duell auf Messers Schneide. Rapp/Hellenschmidt holten mit Kampfgeist und mehr Initiative einen 0:2-Satzrückstand auf, um im fünften Satz nach einem schnellen Rückstand doch noch Schrag/Danzer zu unterliegen.

Schnelle zwingende Rückhandtops waren für Markus Teichert der Schlüssel zum 3:0-Sieg gegen den Gast Heiko Bärwald. Am Nebentisch brauchte Satteldorfs Gabriel Stephan einen Satz, um die unangenehmen Aufschläge von Attila Turbok richtig zu lesen. Bei längeren Ballwechseln lagen die Vorteile aufseiten der Satteldorfer Nummer 1, und ein enges 3:1 war der Lohn.

Die erhofften Anschlusspunkte aus der Mitte waren für die Gäste ein Trugschluss. Nur ansatzweise konnte Michael Rapp die Donzdorfer Wand Reiner Theiß mit Angriffsbällen in Verlegenheit bringen. Ungeduldige Aktionen lieferten die entscheidenden Fehler und dem Donzdorfer den Sieg. Ohne einen Lauf zu haben, kämpfte sich Manuel Mangold gegen Jochen Schrag bis in den Fünften, wo er dann wieder mit Rückschlagproblemen die Donzdorfer Nummer 4 auf die Siegesstraße brachte (3:2).

Was eine Auszeit nach 0:2-Satzrückstand und 0:4 im Dritten bringen kann, erfuhr Wasilis Alvanidis gegen Andreas Danzer. Wie aufgedreht bog anschließend der Donzdorfer noch das Spiel zum 3:2-Sieg. Mit ähnlichen Spielanlagen (überlegtes Blockspiel) bekriegten sich der Satteldorfer Christian Hellenschmidt und Pasquale Perna. Erst im Fünften gab es Vorteile auf Spvgg-Seite zum 3:2-Sieg. 6:3 stand bei Halbzeit auf der Anzeige. In den Gesichtern der Satteldorfer war nicht gerade Zuversicht zu lesen.

Spvgg hat nach der Winterpause erst drei Zähler geholt

Ein Doppelschlag durch die Spitze sollte dann doch noch die Wende bringen. Nur selten mit spektakulären Ballwechseln, aber im Ausnützen der Schwachstellen des Gegners konsequent, lieferten sich die Einser einen spannenden Fünfsatzkampf mit dem besseren Ende für Gabriel Stephan. Noch ohne bisherigen Satzgewinn gegen Attila Turbok standen die Prognosen für Heiko Bärwald auch diesmal nicht gerade rosig: 0:2- und 4:8-Punktestand im Dritten. Doch dann brachten gelungene Rückschläge Turbok ins Wanken und den Satteldorfer auf die Siegesstraße (2:3). Abwehrstratege Reiner Theiß machte auch Manuel Mangold einen Strich durch die Rechnung mit seinem unangenehmen Schnittwechsel (3:1). Mit drei Sätzen "zu neun" ließ Michael Rapp die Donzdorfer Nummer 4 nur am Sieg schnuppern (0:3), und der Einpunkteabstand war wieder da. Scheinbar warmgespielt hatte sich Andreas Danzer, denn auch gegen Christian Hellenschmidt spielte er wie aus einem Guss beim 3:0-Sieg.

Mit dem Rücken zur Wand erkämpfte Mannschaftsführer Wasilis Alvanidis ein hauchdünnes 3:2 gegen Pasquale Perna. Spielstand nun 8:7, und es folgte das eingangs erwähnte Schlussdoppel mit toll aufspielenden Stephan/Bärwald, die das noch ungeschlagene Doppel Teichert/Turbok mit 3:0 niederhielten. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", lautet das Motto des Satteldorfer Oberligateams in der Rückrunde nach erst drei Punkten auf der Habenseite.

Info Für die Satteldorfer stehen noch drei Spiele auf Augenhöhe aus: Am 23. März gegen Untertürkheim, am 30. März in Weil und der Schlusspunkt am 12. April zu Hause gegen Mosbach mit Steffen "Speedy" Fetzner (Doppelweltmeister 1989).

Quäntchen Glück fehlt
Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Beherzt eingegriffen

Rund 50 000 Euro Schaden ist gestern bei einem Brand in Roßfeld entstanden. weiter lesen