So hoch wie lange nicht mehr

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Nicola Ader überspringt die 1,70 Meter im Hochsprung.  Foto: 

Am Treffen der Hoch- und Weitsprungspezialisten in Schrozberg, das traditionell am ersten Donnerstag der Sommerferien stattfindet, nahmen in diesem Jahr knapp 60 Teilnehmer aus zehn Vereinen teil.

Die Stimmung unter Athleten, Betreuern und dem Wettkampfgericht war trotz des wechselhaften Wetters hervorragend. So konnten die Athleten ihr Können im Hoch- und Weitsprung noch einmal vor dem verdienten Urlaub unter Beweis stellen. Die Wettkampfstätten werden hierfür extra präpariert: die ohnehin gute Weitsprunganlage im Schrozberger Stadion sowie zwei Hochsprunganlagen, die für diesen Wettkampf auf dem Basketballfeld aufgebaut werden, um auf einer Kunststofffläche anzulaufen.

Allerdings zeigt sich auf dem Basketballfeld, dass der Zahn der Zeit am Kunststoffbelag nagt. So klaffen mittlerweile große Löcher, aus denen der Asphaltuntergrund hervorragt. Hier existiert Handlungsbedarf, da ansonsten die Sicherheit der Athleten beim Anlauf nicht mehr sichergestellt werden kann.

Die Abendveranstaltung lockt jedes Jahr Athleten aus nah und fern nach Schrozberg, aber auch Lokalmatadoren der LG Hohenlohe und vom austragenden TSV Schrozberg geben sich die Ehre.

Den weitesten Satz in die Sandgrube machte der Rimbacher Jonathan Ader mit 6,68 Metern. Er war es auch, der die Latte im Hochsprung bei 1,91 Meter überquerte. Der höchste Sprung an diesem Abend. Dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen Marco Wühler, der die 1,88 Meter knackte. Marco ist es auch, der als bisher letzter Athlet vor einigen Jahren schon Zwei-Meter-Sprünge in Schrozberg zeigte.

Bei der weiblichen Jugend U 18 konnte eine Athletin der Schrozberger Trainingsgruppe, Conny Höfer, Platz 1 im Weitsprung mit 4,59 Metern erreichen. Im stark besetzten Hochsprung der Jugend W 13 belegte Lina Kraft mit 1,33 Metern einen hervorragenden dritten Platz. Franziska Krauß steigerte sich im Weitsprung der Kinder W 10 auf tolle 3,52 Meter, was ihr den Silberrang bescherte.

Auch die Schrozberger Jungen gaben sich keine Blöße. Platz 2 und 3 für die 13-jährigen Jan Östreicher und Nick Reimer im Hochsprung sowie ein weiterer dritter Platz von Nick Reimer im Weitsprung.

Bei den Kindern M 11 gab es die Plätze 1 und 2 für Leon Bauer und Phil Möbus im Hochsprung. Im Weitsprung mussten sich beide Luis Schüttler aus Rot am See geschlagen geben. Leon Bauer kam mit 3,97 Metern weitengleich, aber mit dem um einen Zentimeter kürzeren zweitbesten Versuch auf den zweiten Platz. Denkbar knapp. Phil belegte mit 3,76 Metern den dritten Platz.

Plätze 1 bis 3 nach Schrozberg

Bei den Jungen M 10 belegten die Schrozberger Max Östreicher (1,24 Meter und 3,53 Meter), Robin Klingert (1,05 Meter und 3,24 Meter) und Paul Kraft (1,05 Meter und 2,94 Meter) jeweils im Hochsprung und Weitsprung die Plätze 1, 2 und 3. Max steigerte im Hochsprung seine alte Bestmarke vier Versuche nacheinander um letztendlich 14 Zentimeter.

Bei den Höhenjägerinnen im Hochsprung ging es ähnlich turbulent zur Sache. Die ebenfalls aus Rimbach stammende Nicola Ader setzte sich in der Altersklasse U 20 mit übersprungenen 1,70 Metern durch. Das ist in Schrozberg im Hochsprung der Frauen der höchste Sprung seit Jahren.

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