Jetzt helfen Gerabronn nur noch Siege

Im drittletzten Spiel war der TSV Gerabronn zu Gast bei der zweiten Mannschaft aus Lauffen am Neckar und kassierte eine knappe 3,5:4,5-Niederlage.

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Für die Gerabronner Schachspieler wird es langsam eng. Archivfoto

. Es wird so langsam ernst in der laufenden Saison und die Spreu beginnt sich vom Weizen zu trennen. Im drittletzten Spiel gehörte der TSV Gerabronn nicht zum Weizen, sondern musste sich nach der knappen 3,5:4,5-Niederlage im Spreu-Lager anmelden.

Die Begegnung verlief rabenschwarz für die Gäste, denn sowohl Frank Hollenbach (Brett 8) als auch Matthias Schmidt (Brett 4) verloren ihre Partien durch mehrere Fehler.

Für einen kurzen Lichtblick sorgte dann Steffen Roll am siebten Brett. Er setzte seinen Gegner geschickt unter Druck, nutzte dessen Fehler konsequent und sorgte für einen Punkt auf dem Haben-Konto der Gerabronner.

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn zwei weitere Niederlagen von Wolfram Pelzer (Brett 5) und Darko Klasnja (Brett 6) brachten das TSV-Team mit 1:4 bereits an den Rand der Gesamtniederlage.

Doch es gab einen Hoffnungsschimmer, doch noch das 4:4 zu erreichen, denn an den verbliebenen drei Brettern standen die Gäste besser oder zumindest ausgeglichen.

Heiko Arndt verkürzte mit seinem Sieg zum 2:4. Er hatte sich ins Endspiel durchgebissen und dort einen Bauern erobert. Zusammen mit einer drückenden Stellung reichte es zum Sieg und Heiko Arndt beendete damit eine lang andauernde schwarze Saisonserie.

Doch dann erlosch der Funken Hoffnung, denn Andreas Däuber musste seine Partie unentschieden geben, oder Gefahr laufen, einen Bauern und womöglich das Spiel abzugeben. Damit stand die erneute Niederlage für den TSV Gerabronn am Ende fest.

Finaler Lichtblick: Gerabronns derzeit stärkster Spieler Michael Knörzer (Brett 1) gewann auch dieses Mal seine Begegnung, nachdem er seinem Gegenspieler mehrere Bauern und die Qualität (Turm gegen Läufer) abgenommen hatte. Am Ende stand die denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage.

Gerabronn hatte erneut seine Chancen, ließ aber viel zu schnell zu viele Punkte liegen und muss in den verbleibenden beiden Spielen punkten, um doch noch die Kurve zu kriegen und den Klassenerhalt auf der Zielgeraden klarzumachen. Verliert das TSV-Team auch das nächste Spiel, ist der Abstieg zurück in die Kreisklasse nicht mehr abzuwenden.

1.SF Biberach 14:0 37

2.SV 23 Böckingen 10:4 33

3.TSV Willsbach II 8:632,5

4.SK Schwäbisch Hall II 8:630,5

5.SK Lauffen II 8:629,5

6.SV Bad Rappenau 6:8 25

7.Meimsheim-Güglingen 6:8 25

8.TSG Öhringen II 4:10 25

9.TSG Heilbronn 4:10 21

10.TSV Gerabronn 2:1221,5

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