Erster Aquathlon des TSV Crailsheim am Reiglersbachstausee

Insgesamt 171 Starter waren beim Horaffen-Aquathlon am Reiglersbachstausee bei Weipertshofen am Sonntag dabei. Eine gelungene Premiere für den neuen Ausdauerwettbewerb in Baden-Württemberg.

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Bei der offenen Klasse hieß es zwei Kilometer laufen, 800 Meter schwimmen und dann nochmals drei Kilometer laufen. "Ich habe heute zum ersten Mal einen Aquathlon ausprobiert", erzählt Luca Langerjahn. "Schwierig ist es vor allem, wenn man nach der ersten Laufstrecke ins Wasser springt. Der Puls ist noch sehr hoch und mir wurde leicht schwindelig", erzählt der Neustädter. Am Ende wurde der 16-Jährige in seiner Altersklasse nach 35:27 Minuten Zwölfter. "Das letzte Teilstück beim Laufen war doch recht hügelig und schwierig." Den Titel eines baden-württembergischen Meisters sicherte sich der Ravensburger Niklas Martin (31:33). Schnellste bei den A-Juniorinnen war Celine Kaiser aus Langenau (35:15). Bei den B-Junioren auf einer verkürzten Strecke hatte am Ende Niklas Kroll (17:09) die Nase vorn. Siegerin bei den B-Juniorinnen war Sue Schäfer (18:44).

"Ich habe beim Schwimmen einige Zeit liegen lassen, da ich die Orientierung ein bisschen verloren hatte", erzählt Dustin Uhlig. "Die Form des Wettkampfes ist neu und hat Spaß gemacht. Die Bedingungen in Weipertshofen waren super", stellte der Heuchelberger den Organisatoren vom TSV Crailsheim ein sehr gutes Zeugnis aus. Fünf- bis sechsmal trainiert er normalerweise für seinen Sport Triathlon. Ein Teilnehmer musste in dem 21 Grad "warmen" Wasser übrigens aufgeben und wurde vom DRK-Rettungsboot rausgefischt.

Knapp 40 Helfer sorgten für eine gelungene Großveranstaltung. Dafür fehlten dann allerdings die Starter aus dem Altkreis. "Wir haben momentan keine Jugend, die in der LBS-Liga startet. Und die anderen Mitglieder waren als Helfer im Einsatz", erklärt Jonas Lechler von der Radsport/Triathlon-Abteilung des TSV Crailsheim.

"Die Gemeinde Stimpfach hat uns wieder ganz toll bei dem Aquathlon unterstützt." Und ein weiterer Helfer war der Wettergott. Nach ein paar Regentropfen bei den Kleinsten zeigte sich zu den Hauptläufen sogar die Sonne. Und Zuschauer waren auch einige gekommen. "Wie es nächstes Jahr weitergeht, werden wir noch beraten", darf man schon einmal gespannt sein, welches Highlight 2015 in der Region veranstaltet wird.

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