Das Ticket nach Berlin ganz knapp verpasst

Beim Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" im Triathlon gingen 17 Mannschaften aus ganz Baden-Württemberg in Winnenden an den Start.

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malen Wetterbedingungen mussten pro Mannschaft drei Jungs und drei Mädels der Jahrgänge 1997 bis 2000 im Staffelmodus einen Ultra-Sprint-Triathlon über 150 Meter Schwimmen, drei Kilometer Mountain-Bike und 700 Meter Laufen absolvieren. Dazu galt es für die Mannschaftsführer etwas zu pokern: Lieber einen starken Athleten am Schluss oder doch gleich einen Vorsprung herausholen? Die Schloss-Schule Kirchberg setzte auf letztere Variante. Mit den starken Triathleten Max Käfer und Tim Simsch wurden die ältesten und vermeintlich Stärksten auf die Startpositionen gesetzt. Doch auch andere Teams dachten ähnlich. Max Käfer kam als Fünfter aus dem Wasser, überholte beim Wechseln den Vierten und setzte sich beim Radfahren an die zweite Position, die er bis zum Wechsel hielt. Tim Simsch holte dann beim Schwimmen den Ersten ein und sogar einen Vorsprung (1,5 Minuten) heraus. Als dann Julia Simsch den Vorsprung noch ausbaute, träumte man bereits vom Ticket ins ferne Berlin. Im Wechselbereich wurden Interviews gegeben (Südwestfernsehen). Doch die Favoriten um Mengen setzen ihre Stärksten in der zweiten Hälfte ein. Mengen ist bekannt durch seine jahrzehntelange Nachwuchsarbeit. Dementsprechend konnte man aus dem Vollen schöpfen. Gleich zwei Teams gingen für die Gemeinde aus dem Schwarzwald an den Start. In der Mannschaft Mengen 1 waren ausschließlich erfahrene Triathleten, die zum Teil im Baden-Württemberg-Kader gefördert werden. Diese Stärke der Mengener bekam Markus Mayer zu spüren, der sich zwar tapfer wehrte, schließlich aber auf der Laufstrecke den Spitzenplatz abgeben musste. Die beiden Teams lagen dennoch praktisch gleichauf. Die Spannung war so groß, dass der offizielle Sprecher in der Aufregung das Mikrofon verwechselte und gestikulierend, aber kaum hörbar in einen Kugelschreiber sprach. Vivian Beck konnte den Zeittransponder praktisch zeitgleich mit Mengen 1 an ihre Schwester übergeben. Hier zeigten sich aber die Erfahrung und vor allem die Trainingskilometer auf dem Rad beim Mengener Schlussmann, dem Vanessa Beck als praktisch reine Läuferin nicht entgegenhalten konnte. Mit nur etwas über einer Minute Rückstand bei einer Renndauer von 1:27 Stunden überquerte sie das Ziel hinter Mengen 1.

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