Als Lohn ein Länderkampf-Ticket

Die Crailsheimer Leichtathleten Marie Koch und Jonathan Vogt verbesserten bei den deutschen Blockmehrkampf-Meisterschaften der Schülerklassen im bayerischen Markt Schwaben ihre Vereinsrekorde noch mal.

|
Gut in Form: Jonathan Vogt darf zum Nachwuchs-Länderkampf fahren. Privatfoto

Am ersten Tag war die 14-jährige Marie Koch beim Blockmehrkampf Wurf am Start. Das Kugelstoßen, die Auftaktdisziplin, beendete sie mit guten 10,72 Metern als Neunte im Feld von 30 Athletinnen. Beim anschließenden 80-Meter-Hürdenlauf verbesserte sie ihre Bestzeit um 35/100 Sekunden. Mit guten 13,87 verlor sie aber in der Gesamtwertung etwas an Boden. Beim Weitsprung blieb sie mit leichtem Gegenwind mit 4,55 Metern nicht weit von ihrer Bestleistung entfernt und steigerte bei der vierten Disziplin (100 Meter) ihre Bestzeit um 3/10 Sekunden auf 13,86.

Als letzte Disziplin war das Diskuswerfen an der Reihe. Hier musste die Crailsheimerin den hohen Temperaturen und dem straffen Zeitplan, der keine großen Erholungspausen zuließ, Tribut zollen. Mit 26,56 Metern blieb sie unter ihrer Bestleistung, aber als Achtbeste aller Teilnehmerinnen. Mit erzielten 2430 Punkten belegte die Athletin aus Crailsheim Platz 18 und verbesserte nicht nur ihren Vereinsrekord um 46 Punkte, sondern auch den der 15-jährigen Annette Keck aus dem Jahr 2006 um 17 Punkte.

Am zweiten Tag der Meisterschaft war der 14-jährige Jonathan Vogt ebenfalls beim Blockmehrkampf Wurf an der Reihe. Bei angenehmeren Temperaturen legte er gleich im Kugelstoßen mit 13,25 Metern, erstmals über der 13-Meter-Marke und als Sechstbester des Feldes von 27 Mehrkämpfern, richtig gut los. Über die 80-Meter-Hürden verbesserte er seine Topzeit um 67/100 Sekunden auf 13,09. In der Gesamtwertung büßte er allerdings fünf Plätze ein.

Beim Weitsprung kam er mit 4,71 Metern knapp an seine Bestmarke heran, verlor aber wieder ein paar Plätze. Auch in der vierten Disziplin, dem 100-Meter-Lauf, konnte er sich zwar um 21/100 Sekunden auf 13,48 steigern, lag danach aber nur noch auf Platz 22. Bei der letzten Disziplin, dem Diskuswerfen, schleuderte er, nach verunglücktem erstem Versuch, das Gerät auf 47,42 Meter und konnte den aktuell besten deutschen Diskuswerfer Sebastian Arnold (TuS Weilmünster; 47,21) in Schach halten.

Durch den Diskuswurf verbesserte er sich im Mehrkampf mit 2701 Punkten auf einen guten zwölften Platz. Mit dieser Leistung unterbot er seinen Vereinsrekord um 55 Punkte.

Neben dem Diskuswerfen steht er jetzt auch im Kugelstoßen und im Blockmehrkampf Wurf an der Spitze der aktuellen württembergischen Bestenliste und darf aufgrund seiner guten Leistungen die Mittelstrecklerinnen Vivien und Vanessa Beck zum Schülerländerkampf am Volksfestwochenende in Bad Homburg begleiten.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Keiner soll zurückbleiben

Die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und das Landratsamt im Kreis Ansbach bilden eine Jugendberufsagentur – zur besseren Förderung benachteiligter Jugendlicher. weiter lesen