Volkan Demir trifft doppelt

Auf dem Heininger Kunstrasen kämpft sich der TSV Ilshofen zum 2:1-Erfolg. Eine taktische Umstellung in der Pause sorgt dafür, dass der TSV souveräner auftritt und nun wieder zur Spitzengruppe der Liga zählt.

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Jannis Gehring (rechts) ist ein sicherer Rückhalt seines Teams.  Foto: 

Auf dem engen, nassen Kunstrasen setzte Heiningen Ilshofen früh unter Druck. "Schon nach drei Minuten gab es eine erste gute Chance", berichtet Ilshofens Teammanager Jochen Müller. Doch Neuzugang Tim Gondek, der den beruflich noch bis Donnerstag in den USA weilenden Jürgen Groß im Ilshofener Tor vertrat, reagierte glänzend. "Er hat sich mehrfach auszeichnen können", lobte Müller. Nach sechs Minuten aber geriet Ilshofen in Rückstand. "Das war ein gut herausgespielter Konter", so Müller. Maximilian Ziesche war der Torschütze für Heiningen. Ilshofen bekam in der Folge die Partie vorerst nicht in den Griff. Einige unnötige Ballverluste sorgten dafür, dass die Gastgeber am Drücker blieben. "Wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch etwas Glück", so Müller. Kurz vor der Pause verwertete Volkan Demir einen Pass von Julian Riedl zum Ausgleich.

In der Kabine forderte das Trainer-Duo Ralf Kettemann/Wolfgang Guja die Mannschaft auf, enger und kompakter zu agieren. Aus dem offensiv ausgerichteten 3-4-3-System wurde ein 4-4-2. "Das hat einiges bewirkt, entscheidend aber war, dass die Mannschaft wild entschlossen war, in Heiningen zu gewinnen", meinte Jochen Müller. Diese Einstellung, von den Trainern, immer wieder gefordert, sei der Schlüssel zum Erfolg gewesen.

Es wurde nun ein Spiel mit viel Emotionen. "Unfair war es aber nicht", betonte Ilshofens Teammanager. Die Entscheidung fiel in der 71. Minute. Ein Freistoß von Kettemann wurde von der Mauer abgeblockt, Demirs Nachschuss aber landete im Tor. "Unter dem Strich möchte ich von einem verdienten Sieg sprechen", so Müller. 1. FC Heiningen - TSV Ilshofen 1:2 (1:1)

Torfolge: 1:0 Maximilian Ziesche (6.), 1:1, 1:2 Volkan Demir (44., 71.)

TSV Ilshofen: Gondek, Gehring, Wenzel, Riedl, Weber (90. + 1 Haberlandt), Wilske, Kettemann, Lienert, Kurz (59. Schäfer), Demir (88. Crisan), Varallo (82. Tiryaki)

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