TSV-Frauen zittern sich zum Ausgleich

|

Auf dem altehrwürdigen Hans-Lohnert-Sportplatz in Fürth trafen sich die in der Regionalliga Süd bisher sieglosen Mannschaften von Fürth und Crailsheim. Die Horaffen hatten von Beginn an ein leichtes spielerisches Übergewicht. Fürth machte dies mit großer Laufbereitschaft und gutem Zweikampfverhalten wett. Die besseren Chancen in der ersten Halbzeit hatten die Gäste. Luisa Scheidel und Lisa Wich waren sich nicht einig, wer den Ball nun ins Tor schieben sollte. Lachende Dritte war eine Verteidigerin, die den Ball entschlossen aus der Gefahrenzone schlug (10.). Fürth traf den Pfosten des gut gehüteten Tors von Saskia Gieck. Ein strammer Kopfball von Lisa Wich strich nur um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei. Simone Klenk hatte die Großchance zur Führung. Doch aus fünf Metern schoss sie knapp am Tor vorbei (39.).

Nach der Pause das gleiche Bild: Crailsheim wollte spielerisch zum Erfolg kommen, Fürth hielt kämpferisch energisch dagegen. Torszenen auf beiden Seiten wurden eher Mangelware. Für die fleißige Bianca Uhl wurde die quirlige Offensivspielerin Djellza Istrefaj eingewechselt. Anna Horwath füllte die Position der erkrankten Jil Gehder gut aus und fing mit der souveränen Nina Hasenfuß alle Angriffe der Fürtherinnen gut ab. Crailsheim machte nun mehr Druck nach vorne. Doch mitten in die Drangphase fiel der Führungstreffer der Fürther (78.). Nach einem Frei­stoß trudelte der Ball vom Kopf einer Crailsheimerin ins eigene Tor. Nun reagierte Trainerfuchs Wulf Saur erneut und brachte mit Sophia Klärle und Celine Pollak zwei zusätzliche Offensivkräfte. Djellza Istrefaj war es, die schön von Luisa Scheidel freigespielt, an der herauslaufenden Keeperin nur knapp scheiterte (81.). Crailsheim warf alles nach vorne und ging bewusst das Risiko gegnerischer Konter ein. In der letzten Minute der regulären Spielzeit ließen die „Kleeblätter“ Celine Pollak an der linken Strafraum­ecke frei zum Schuss kommen. Ihr angeschnittener Ball landete unhaltbar für die Torhüterin im rechten Torwinkel.

Am Sonntag um 14 Uhr spielt der TSV im Schönebürgstadion gegen Wacker München. Ein Dreier wird nur dann möglich, wenn sich zum spielerisch vorhandenen Element auch die entsprechend große Laufbereitschaft gesellt.

Spvgg Greuther Fürth –
TSV Crailsheim

1:1

Tore: 1:0 Nina Habenschade (78.), 1:1 Celine Pollak (90.)

Crailsheim: Gieck, Hasenfuß, Horwath, Uhl (72. Istrefaj), Baki, Herrmann (80. Pollak), Bohn, J. Klenk, Scheidel, Wich, S. Klenk (80. Klärle)

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Historisches Kirchberg entgeht nur knapp dem Untergang

Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpft mitten in der eng bebauten Altstadt von Kirchberg ein Feuer. weiter lesen