Trio hofft auf den Sprung in Runde 3

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Das Highlight der ersten WFV-Pokalrunde aus Hohenloher Sicht war sicher das Derby des TSV Crailsheim gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall. Hier setzte sich der Landesligist im heimischen Stadion mit 2:1 gegen den Verbandsligisten durch. In der zweiten Runde muss der TSV morgen nun auswärts ran. Und zwar beim FV Löchgau. Der Verbandsligaabsteiger und Wieder-­Landesligist musste in der ersten Runde beim SV Leingarten (Landesliga) ins Elfmeterschießen und siegte dort mit 7:6.

Löchgau war in der vergangenen Verbandsligasaison als Aufsteiger einen Punkt hinter Schwäbisch Hall und somit auf einem direkten Abstiegsplatz gelandet. Die Sportfreunde konnten sich über die Relegation beziehungsweise den Aufstieg der TSG Backnang in die Oberliga in der Klasse halten. „Durch die vergangene Saison hat Löchgau jetzt etliche verbandsligaerfahrene Spieler dabei, auch wenn es einen kleinen Umbruch gab und einige junge Spieler dazukamen“, sagt Crailsheims Trainer Michael Gebhardt. „Es wird eine spannende Aufgabe, auch weil wir auf Kunstrasen spielen und Löchgau eine taktisch gute und spielstarke Mannschaft hat.“ Gebhardt hofft, dass sein Team wacher als gegen Hall ins Spiel geht. „Da haben wir die Anfangsviertelstunde verschlafen, und es hätte 0:1 stehen können.“ Danach habe es seine Truppe dann besser gemacht. „In der zweiten Halbzeit haben wir fast keine Chance mehr zugelassen und konsequent gegen den Ball verteidigt.“

Gegen Löchgau werden urlaubsbedingt Benjamin Weinberger und Hannes Wolf fehlen, dafür kehrt Daniele Hüttl aus dem Urlaub wieder in den Crailsheimer Kader zurück.

Der TSV Ilshofen (Verbandsliga) gewann in der ersten Runde beim SV Fellbach (Landesliga) mit 3:2. Nun geht es auswärts beim TV Pflugfelden weiter. Der Landesligist besiegte den neuen Klassenkonkurrenten Stetten-­Kleingartach mit 4:1. Ob Spielertrainer Ralf Kettemann auflaufen kann, ist unklar. Nach wie vor laboriert der Ex-Profi an einer Sprunggelenkverletzung. „Es ist zwar schon besser geworden, aber noch nicht ausgeheilt“, berichtet Kettemann. Gestern Abend wollte er es beim Training probieren. Möglicherweise spielt es auch eine Rolle, auf welchem Untergrund beim Ludwigsburger Stadteilverein gespielt wird. Im Internet ist der Rasenplatz angegeben, doch angesichts der momentanen Wetterlage könnte der TV auch den Kunstrasen vorziehen.

Der Trainer hat sich im Vorfeld nicht über Pflugfelden informiert. Einerseits hatte das angesichts der Vorbereitung nicht höchste Priorität, andererseits sagt er auch: „Wir hatten genug mit uns zu tun.“ Die Abläufe in der Defensive und der Offensive wurden trainiert. Neben Kettemann sind auch Basri Tiryaki, Andrej Nagumanov und Maximilian Gebert angeschlagen. Bei den drei Letztgenannten sind es muskuläre Probleme, die einen Einsatz kaum möglich machen.

Nur Satteldorf spielt zu Hause

Die Spvgg Gröningen-Satteldorf (Landesliga) gewann gegen den Bezirksligameister TSV Pfedelbach 1:0 und ist der einzige der drei Vertreter aus dem HT-Land, der in der zweiten WFV-Pokalrunde zu Hause spielen darf. Die Partie gegen den Neu-Landesligisten SV Breuningsweiler wurde um eine halbe Stunde nach vorne verlegt – auf 15 Uhr. Der hoch gewettete Aufsteiger, der einige ehemalige Ober- und Verbandsligaspieler in den Reihen hat, kam durch ein 5:1 gegen den Landesligarivalen TV Oeffingen in die zweite Runde. Doch so klar, wie es das Ergebnis ausdrückt, war es nicht. „Eigentlich hätten wir in der ersten Halbzeit schon zurückliegen müssen. Aber dann sind wir kurz vor der Pause 2:0 in Führung gegangen und haben den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt“, sagt Harald Götz, Leiter der Fußballabteilung in Breuningsweiler. Die Spvgg Satteldorf schätzt Götz „sehr stark ein. Wer Dritter in der Landesliga wird, muss gut sein. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich unsere Chancen aufs Weiterkommen gering – wir haben viele Ausfälle.“

Info Spvgg Gröningen-Satteldorf – SV Breuningsweiler, morgen, 15 Uhr; FV Löch­gau – TSV Crailsheim, TV Pflug­felden – TSV Ilshofen, beide morgen, 15.30 Uhr

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