Team der Kaufmännischen Schule verliert gegen Cotta-Schule Stuttgart mit 2:3

Bei hochsommerlichen Temperaturen hat die Schulmannschaft der Kaufmännischen Schule Crailsheim das Endspiel der beruflichen Schulen im Regierungspräsidium Stuttgart knapp mit 2:3 verloren.

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Das Team der KSC (stehend von links): Dirk Wehrens, Sebastian König, Dominik Wappler, Janosch Krämer, Mario Fuchs, Christian Baumann, Ruben Frank, Cengiz Korkmaz, Ahmed Karim, Marcel Maneth. Kniend: Kristina Muck, Philipp Müller, Daniel Martin, Lukas Stöhrmann, Alexander Schmieg, Sebastian Geier, Ardit Marmullakaj, Daniel Dillmann.  Foto: 

Vor mehr als 200 Schülerinnen und Schülern der Kaufmännischen Schule Crailsheim hat die Auswahl der KSC auf dem Kunstrasenplatz des TSV Crailsheim gegen die Cotta-Schule Stuttgart verloren.

In der ersten Halbzeit fanden die Crailsheimer zunächst sehr schwer ins Spiel, auch, weil mit Marcel Maneth und Florian Immel fast der komplette Sturm verletzungsbedingt fehlte. So blieben die Fernschüsse von Dominik Wappler und Daniel Martin die zwingendsten Chancen. Die Cotta-Schule, "Eliteschule des Fußballs", in Kooperation mit dem VfB Stuttgart, wirkte in der Anfangszeit hingegen etwas wacher. Im Laufe der ersten Spielhälfte kam das Team immer öfter und gefährlicher vor den Kasten von Alexander Schmieg. Durch ein Abprallertor gelang ihnen in der Folge das 0:1, gleichzeitig der Halbzeitstand.

In der Pause wurde die Mannschaft taktisch umgestellt, das Mittelfeld deutlich offensiver ausgerichtet. Trotz des Pressings und leichter spielerischer Überlegenheit der KSC kam die Cotta-Schule durch zwei gute Individualaktionen zu, für die Heimmannschaft äußerst ärgerlichen Toren: Es galt nun, ein 0:3 aufzuholen.

Die Crailsheimer ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und zeigten endlich, weshalb sie unter mehr als 30 teilnehmenden Schulen gegen den "Abonnement-Sieger" aus Stuttgart im Endspiel standen. Zunächst wurde ein Abseitstor von Ahmed Karim nicht gegeben (Vorlage Cengiz Korkmaz) und nur fünf Minuten später gab es Elfmeter für die KSC. Dominik Wappler verwandelte sicher zum 1:3-Anschlusstreffer. Auch das Publikum wurde sich nun seiner unterstützenden Rolle immer mehr bewusst, was die Spieler in ihrer Aufholjagd weiter bestärkte: Nur drei Minuten nach dem Anschluss traf Daniel Martin nach schöner Vorlage von Philipp Müller zum 2:3 - alles war in der Partie wieder offen.

Es war letztendlich die Zeit, die den aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten Ausgleichshoffnungen der Crailsheimer einen Strich durch die Rechnung machte. Erneut Daniel Martin sowie Christian Baumann und Philipp Müller scheiterten jeweils knapp am gegnerischen Gehäuse, bis der Schiedsrichter die Begegnung abpfiff.

In die verständliche Enttäuschung ob des knappen Ergebnisses mischte sich jedoch recht bald auch Stolz, dass eine Mannschaft mit Spielern aus zehn verschiedenen Vereinen in nur einem Schuljahr zu einer solch homogenen Einheit gewachsen ist.

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