Tag der Auswärtsmannschaften

Am 22. Oberliga-Spieltag gab es keinen einzigen Heimsieg. Auch der FSV Hollenbach schlich gegen Karlsruhe II mit 1:3 geschlagen vom Platz.

|
Der Hollenbacher Boris Nzuzi kommt nach seiner Verletzungspause langsam wieder in Tritt.  Foto: 

Mal wieder nach einem Spitzenspiel. Der Karlsruher SC II war das effektivere Team, nutzte die wenigen Chancen konsequenter. "Ich bin etwas enttäuscht und frustriert", sagte FSV-Coach Ralf Stehle. "Wenn man so viele Geschenke macht, kann man so ein Spiel nicht gewinnen."

Die Hollenbacher leisten sich derzeit einfach zu viele Aussetzer. Vom Gegner werden diese gnadenlos bestraft. "Das war ein Sieg, den wir eingefahren haben, nicht weil wir das fußballerisch bessere Team waren, sondern weil wir viel investiert haben", meinte KSC-Trainer Stefan Sartori. Seine Mannschaft hatte den Kampf auf dem rutschigen und tiefen Rasen in der Jako-Arena angenommen. Die Gäste gingen ebenso aggressiv in die Zweikämpfe wie die Hollenbacher. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, wenig vor den Toren. Trotzdem fiel die Karlsruher Führung bereits in der 10. Minute. Pius Krätschmar versuchte es aus 20 Metern nach einen Freistoß, kurz vor dem Tor sprang der Ball noch einmal auf und landete im Netz.

Hollenbach blieb dran, brauchte aber einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. In der 22. Minute hatten die Gastgeber ihre erste Möglichkeit, doch die scharfe Hereingabe von Michael Kleinschrodt fand keinen Abnehmer. Auf der anderen Seite rettet FSV-Keeper Philipp Hörner dann vor Carsten Lutz. In der 33. und 37. Minute lag dann der Ausgleich in der Luft. Erst köpfte Maximilian Egner etwas zu hoch, dann traf Hannes Volk aus der Ferne nur den Pfosten, und Julian Schiffmann köpfte den Abpraller in die Arme des auf dem Boden liegenden Karlsruher Torhüters. Zwei Minuten später dann Elfmeter für den FSV. Martin Kleinschrodt, normalerweise ein sicherer Schütze, überließ Luca Pfeiffer den Ball, weil er selbst gefoult wurde. Doch der Hollenbacher Torjäger scheiterte am Keeper.

Gleich nach dem Seitenwechsel ließ der zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Ausgleich die lediglich rund 150 Zuschauer jubeln: Pfeiffer traf aus acht Metern freistehend. Doch die Hollenbacher versäumten es, danach auf den Führungstreffer zu drängen. Auch der KSC vernachlässigte zunächst das Offensivspiel. Kein Team hatte große Torchancen - bis zur 76. Minute. Manuel Hofmann kam einen Tick zu spät. Erneut Elfmeter. Dieses Mal für den KSC: Kai Kleinert verwandelte den an ihm verursachten Strafstoß souverän zum 1:2. Und es kam noch schlimmer. Nach einem Rückpass landete der Ball von Hörner vor den Füßen von Pius Krätschmer, dieser schaltete schnell und traf. Doch auch jetzt war für die Hollenbacher noch nicht alles verloren. Die Hausherren drängten auf den Anschlusstreffer. Doch sowohl in der 90. als auch eine Minute später köpfte Pfeiffer knapp daneben. "Es wiederholt sich immer wieder, dass wir es dem Gegner zu einfach machen, die Tore zu schießen", ärgerte sich Stehle. Seine Mannschaft steht weiter auf Rang vier der Oberliga.

FSV Hollenbach - Karlsruher SC II 1:3 (0:1)

Torfolge: 0:1 Pius Krätschmar (10.), 1:1 Luca Pfeiffer (46.), 1:2 Kai Kleinert (76., Foulelfmeter), 1:3 Pius Krätschmar (83.)

FSV Hollenbach: Hörner, Amon (71. Baumann), Volk (79. Albert), Egner, Martin Kleinschrodt, Nzuzi (71. Nierichlo), Schiffmann, Hofmann, Michael Kleinschrodt, Pfeiffer, Schmidt. (55. Scheifler)

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Virtual Reality in Hohenloher Firmen - wie Science-Fiction

Die virtuelle Realität hält auch im Sondermaschinenbau Einzug. Siemens führt im Virtual-Reality-Center des Packaging Valley an das Thema „digitale Zwillinge“ heran. weiter lesen