Tabellennachbar beim VfR

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Der TSV Dünsbach (schwarz) muss beim TSV Obersontheim antreten, der noch kein Spiel verloren hat. Die TSG Kirchberg (blau) reist zur SG Sindringen/Ernsbach, die sechs Punkte hinter den Zweitplatzierten Obersontheimern liegt.  Foto: 

Vier Siege aus den letzten vier Spielen – die jüngste Bilanz des VfR Altenmünster in der Bezirksliga Hohenlohe kann sich sehen lassen. Trotzdem ist VfR-Trainer Michael Schaffer mit dem Auftritt am Sonntag gegen Taubertal/Röttingen nicht zufrieden: „Nach der starken Leistung in Wachbach hatten wir letztes Wochenende die SG Taubertal an der Kirchstraße zu Gast. Leider war dieses Spiel ein fußballerischer, taktischer und kämpferischer Rückschritt zu den Vorwochen. Am Ende konnten wir mit viel Glück die drei Punkte behalten und unsere kleine Serie fortsetzen.“

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Bühlerzell (beide 21 Zähler) müsse sein Team wieder eine ganz andere Leistung abrufen. Die Sportfreunde haben zuletzt zweimal in Folge verloren. „Wir können nur als Team diese Aufgabe meistern, jeder muss sich zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft stellen“, sagt Schaffer. Fehlen wird dem VfR Manuel Kober.

Im Gegensatz zu Altenmünster läuft es beim TSV Dünsbach derzeit nicht rund. Von den letzten fünf Partien gewann das Team von Trainer Tilman Naundorf nur eine. Gegen Sindringen setzte es am Sonntag eine 3:4-Niederlage. „Auch wenn wir gegen Sindringen verloren haben, war die zweite Halbzeit für die Moral sehr wichtig. Da haben wir fast einen 1:4-Rückstand noch aufgeholt“, sagt Daniel Kellermann, der stellvertretende Fußballabteilungsleiter der Dünsbacher.

Der TSV reist morgen zum Zweitplatzierten TSV Obersontheim, der noch kein Spiel verloren (acht Siege, vier Remis) und erst sieben Gegentreffer kassiert hat. „Sie haben zehn Punkte mehr auf dem Konto wie wir und stehen daher zu Recht auf dem zweiten Platz. Wir haben in diesem Spiel keinen Druck, und mit der Moral vom Sindringen-Spiel können wir hier was Zählbares mitnehmen“, erklärt Kellermann.

Sicher wären die Dünsbacher auch mit einem Unentschieden in Obersontheim nicht unzufrieden. Es wäre übrigens das erste in dieser Saison (sechs Siege, sechs Niederlagen). Jens Kostan und Frederik Heynold sind weiterhin verletzt.

Dicke Brocken warten auf TSG

Mit dem 2:0 gegen den direkten Konkurrenten aus Braunsbach hat die TSG Kirchberg ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen fortgesetzt. „Es war wichtig, in dieser Phase noch einige Punkte zu sammeln, da in den nächsten Wochen einige richtige Brocken auf uns warten“, sagt der TSG-Presseverantwortliche Claudio Fierro. Los geht es damit schon morgen: Den Gegner Sindringen sieht Fierro als einen „der größten Favoriten für den Aufstieg. Sie mussten sich zwar vor zwei Wochen Gaisbach geschlagen geben, spielen ansonsten aber eine starke Runde. Mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz stehen sie aber auch schon unter Zugzwang und werden umso motivierter sein.“

Vielleicht könne aber genau dieser Druck, den Sindringen hat, auch Kirchberg in die Karten spielen, meint Fierro. „Wenn wir uns defensiv weiterhin stabilisieren und vor dem Tor die vermutlich wenigen sich bietenden Chancen nutzen, könnten wir für eine Überraschung sorgen.“

Der vergangene Woche kurzfristig erkrankte Max Botsch ist wieder fit. Dominic Panitz und Denny Grasmüller sind angeschlagen, Letzterer sollte aber spielen können. Bei Manuel Kochendörfer wird sich kurzfristig entscheiden, ob er zur Verfügung steht. Andreas Schlauch fällt noch die gesamte Hinrunde aus. „Wir sollten diese Woche für unsere Verhältnisse relativ wenig Personalsorgen haben“, sagt Claudio Fierro.

Sonntag, 14.30 Uhr:

SGM Taubertal – TSV Braunsbach, VfR Altenmünster – Spfr. Bühlerzell, SV Wachbach – SGM Niedernhall, TSV Michelfeld – TSV Hessental, TSV Neuenstein –SV Mulfingen, Tura Untermünkheim – SSV Gaisbach, TSV Obersontheim – TSV Dünsbach, SG Sindringen/Ernsbach – TSG Kirchberg

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