Mit Neckarsulmer Sport-Union wartet heute nächster Verbandsligist auf Crailsheim

Nach dem Sieg gegen die Haller Sportfreunde steht der TSV Crailsheim in der dritten Runde des WFV-Pokals. Gegner heute im Schönebürgstadion ist Verbandsligist Neckarsulmer Sport-Union. Anpfiff: 18.30 Uhr.

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Gegen den Verbandsligisten und Nachbarn Sportfreunde Schwäbisch Hall haben die Crailsheimer ein klasse Spiel hingelegt. Darin sind sich alle Beobachter einig. "Stimmt, wir haben eine gute Leistung gezeigt. Aber beide Mannschaften befinden sich noch in der Vorbereitung. Deshalb kann man aus einem Spiel nichts herauslesen", bemüht sich TSV-Coach Oli Schwerin um eine nüchterne Betrachtungsweise. "Wir haben besser in die Partie gefunden und konnten sie besser lesen. Dann nimmt solch eine Partie schon mal Fahrt auf. Aber auch bei Hall haben einige Leute gefehlt." Wobei Schwerin nicht verhehlen will, dass eine gehörige Portion Lokalkolorit und Brisanz in der Partie steckte. "Die Jungs kennen sich untereinander" - und da tut ein derartiger Erfolg dem Selbstbewusstsein fraglos gut. "Für mich ist wichtig, dass sie das Gefühl haben, es lohnt sich, was wir trainieren, besonders die Neuen - und sich der hohe Aufwand, den sie betreiben, lohnt. Die Automatismen greifen immer besser." Wichtig für den Crailsheimer Coach: Heute steht eine Partie mit Wettkampfcharakter auf dem Programm. Es geht um was. Natürlich ist Neckarsulm Favorit, so der TSV-Trainer weiter. "Sie haben eine bärenstarke Mannschaft, die ich in der Verbandsliga mit ganz oben erwarte."

Bei den Gastgebern aus der Horaffenstadt fehlen weiterhin zehn Spieler, darunter drei Torhüter. Doch Ausreden lässt Oli Schwerin nicht gelten. "Wir treten nicht mit einer B-Mannschaft an. Ich habe auch noch keine Stammformation im Kopf. Für die Jungs gilt es, sich in die Mannschaft zu spielen. Auf jeden Fall werden wir eine sehr gute Mannschaft an den Start bringen, denn wir haben einen richtig guten Kader" - so der Trainer voller Selbstbewusstsein.

Die Gäste begegnen dem TSV durchaus mit Respekt. Trainer Thorsten Damm spricht von einem "Gegner auf Augenhöhe. Das ist eine neue Konstellation, die es für meine Spieler gilt anzunehmen." Die Stärke des Teams von Oliver Schwerin sehen die Gäste vor allem in der "hochkarätig besetzten Offensive, die ohne Zweifel Verbandsliga-Niveau aufweist". Neckarsulm setzte sich bislang gegen Satteldorf mit 5:0 und Schwaikheim mit 6:0 durch - blieb dabei ohne Gegentor.

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