Mehr Räume für den TSV

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Bereits zum dritten Mal in dieser Saison treffen der TSV Ilshofen und der VfB Neckarrems aufeinander. Allerdings hat Ilshofen nun erstmals Heimrecht. Nach dem 1:3 in der zweiten Runde des WFV-Pokals und dem 3:3 in der Hinrunde soll es nun einen Sieg gegen den VfB geben.

„Die Situation hat sich für uns etwas verbessert“, meint Ilshofens Trainer Petar Kosturkov mit Blick auf den Rückstand auf Rang 2. „Natürlich müsste bei Backnang etwas Gravierendes passieren, dass es fünf Punkte Vorsprung in drei Partien verspielt. Aber unser Anspruch ist es, die restlichen Begegnungen zu gewinnen.“

Neckarrems steht vier Punkte hinter Ilshofen auf dem fünften Rang. „Der VfB wird sich ganz anders präsentieren als zuletzt unsere Gastmannschaften“, glaubt Kosturkov. „Sie werden mitspielen. Das bedeutet, dass wir mehr Räume erhalten werden – die wir dann auch nutzen müssen.“

Albstadt überrascht den VfB

Neckarrems erwischte am vergangenen Wochenende gegen den FC Albstadt „einen gebrauchten Tag“. So steht es auf der VfB-Homepage. Das Team von Trainer Markus Koch führte zwar noch zur Pause mit 1:0, doch nach dem Wechsel drehte Albstadt mit viel Kampfeswillen die Partie und gewann etwas überraschend mit 3:1. Somit ist der VfB Neckarrems auch rechnerisch aus dem Kreise der möglichen Aufstiegsrelegationsteilnehmer herausgefallen. „Der VfB kann befreit aufspielen“, meint Petar Kosturkov.

Die eigene Aufstellung bereitet Kosturkov, der gemeinsam mit Ralf Kettemann für das Team verantwortlich ist, noch etwas Kopfzerbrechen. „Wir haben ein bisschen Probleme.“ Michele Varallo wird nicht spielen können. Der Stürmer stürzte beim 1:0-Sieg bei Calcio Leinfelden-Echterdingen unglücklich über eine Bande. „Gebrochen ist wohl nichts, aber er hat schwere Prellungen.“ Bei Maximilian Gebert glaubt Petar Kosturkov nicht an einen Einsatz. Der 26-jährige Mittelfeldspieler laboriert an einer Zerrung. Das Gleiche gilt für seinen Kollegen Andrej Nagumanov.

Etwas optimistischer ist der bulgarische Trainer bei den Chancen für Benjamin Kurz. „Ihn muss man eher bremsen. Er hat zunächst individuell trainiert, dann mit dem Team.“ Paul Weber dagegen hat nach wochenlanger Pause wieder voll trainiert und steht im Kader für das heutige Spiel. „Jetzt zahlt es sich aus, dass wir einen breiten und guten Kader haben.“

Beim VfB Neckarrems ist man insgesamt zufrieden mit dem Saisonverlauf. In der Hinrunde der Verbandsliga sammelte der VfB 26 Punkte, in der Rückrunde bislang 20. Das Team von Trainer Markus Koch spielt also eine konstante Runde.

In der direkten Bilanz kann der TSV Ilshofen einiges gutmachen. In den letzten drei Duellen musste Ilshofen neun Gegentore des VfB hinnehmen.

Info TSV Ilshofen – VfB Neckarrems, heute, 14 Uhr

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