Fritsch von der Oberliga in die Kreisliga

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Joachim Fritsch  Foto: 

Der TSV Gerabronn, Tabellenzweiter der Kreisliga B3, verstärkt sich unabhängig von der Ligazugehörigkeit mit Joachim Fritsch, der noch beim Oberligisten FSV Hollenbach unter Vertrag steht. Turbulent waren die letzten zwei Jahre für Fritsch. Bis dahin hatte der 24-Jährige bis zur B-Jugend nur für seinen Heimatverein FC Langenburg und danach beim FSV Hollenbach das Tor gehütet. „Ich habe damals einfach eine neue Herausforderung gesucht und bin zum TSV Ilshofen gegangen“, erzählt Fritsch, der in Unterregenbach wohnt, von seinem Wechsel vor knapp 20 Monaten. „Das hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Anfangs war ich lange verletzt und dann habe ich eigentlich nie richtig reingefunden.“

So stand bereits nach der Vorrunde die nächste Luftveränderung an. In der Winterpause einen neuen Verein zu finden, erwies sich allerdings als recht schwierig. So kam der Wechsel zum TSV Braunsbach gerade recht. „Ich wollte einfach nur wieder spielen.“ Den Abstieg des Bezirksligisten konnte aber auch Fritsch nicht verhindern.

„Höherklassig kam für mich nur Hollenbach infrage, weil ich da ein super Verhältnis zu den Mitspielern und Verantwortlichen habe.“ Als die Anfrage des FSV im letzten Sommer wegen einer Rückkehr kam, musste Fritsch auch nicht lange überlegen. Auch dort war er anfangs verletzt, stand aber ab dem dritten Spieltag bei allen Vorrundenpartien des Oberligisten im Kasten.

In der Winterpause brachte der neue Trainer einen neuen Torhüter mit, der immer spielte. „Ich habe keine faire Chance bekommen“, sagt Fritsch. Eine Trennung war unvermeidlich, der Keeper erklärte sich dennoch bereit, im Notfall bei der ersten oder zweiten Mannschaft auszuhelfen. Zwei Spiele machte er noch für den FSV II. „Der Aufwand in der Oberliga ist riesig. Das Thema hat sich für mich vorerst erledigt. Jetzt will ich einfach nur Spaß haben mit meinen Kumpels in Gera­bronn.“ Wobei er nicht ganz ausschließt, irgendwann doch noch mal höherklassig anzugreifen.

Doch auch in Gerabronn sieht er großes sportliches Potenzial. „Egal, ob der Aufstieg dieses Jahr noch gelingt, mittelfristig will ich mit meinem neuen Verein in die Bezirksliga.“ Momentan hält sich Fritsch selber fit, geht joggen oder in den Kraftraum. Jetzt freut er sich schon auf das erste Mannschaftstraining mit Torwarttrainer Volker Krey. „Ich bin mir ­sicher, es ist eine absolut richtige Entscheidung nach Gerabronn zu gehen. Hier entwickelt sich etwas.“

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