Endspiel für den FSV

Fußball: Oberligist Hollenbach kann sich mit einem Sieg über die Neckarsulmer Sport-Union noch retten.

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Sport Archiv  Foto: 

Für den FSV Hollenbach ist noch alles möglich: der direkte Klassenerhalt, der direkte Abstieg, aber auch die Hoffnung auf die Relegation des Oberliga-Zweiten. Bleibt der FSV auf dem momentanen Tabellenplatz und steigt mit dem FC Nöttingen lediglich eine baden-württembergische Mannschaft aus der Regionalliga ab, dann würde Hollenbach die Klasse halten – wenn der Oberliga-Zweite aufsteigt. Zieht der FSV noch am FC Astoria Walldorf II vorbei, der gegen den Bahlinger SC spielt, würde dies den direkten Klassenerhalt bedeuten. Schafft es andererseits der Offenburger FV noch, den einen Punkt besseren FSV zu überholen, dann wäre Hollenbach sportlich abgestiegen. „Es geht also noch um alles“, sagt Manager Karl-Heinz Sprügel. Doch egal, wie es endet, nach dem Spiel wird es Freibier geben, auch für die Fans.

Die Spvgg Neckarelz und die Stuttgarter Kickers II (sie melden nach der Saison ihre Mannschaft ab) stehen als Absteiger fest. Aus der Regionalliga kommt sicher der FC Nöttingen. Damit gibt es in der Oberliga vier Absteiger. Sollte der Tabellenzweite über die Aufstiegsrelegation den Sprung in die Regionalliga schaffen, wird die Zahl wieder um einen reduziert. Eine Abstiegsrelegation gibt es nicht.

Drei Siege in Folge

Hollenbachs Trainer Marcus Wenninger freut sich, dass seine Mannschaft diese Chance noch einmal bekommen hat. Sie hat sich diese auch redlich erarbeitet – mit drei Siegen in Folge. „Vor einigen Wochen hat daran doch kaum einer geglaubt. Jetzt wollen wir das nutzen.“

Die Neckarsulmer gewannen zuletzt gegen Reutlingen mit 5:3. Sie wollen Rang drei verteidigen – dahinter lauert die TSG Balingen auf einen Ausrutscher bei drei Punkten Rückstand und einem besseren Torverhältnis. „Es ist toll und prickelnd, dass wir am letzten Spieltag an solch einem entscheidenden Spiel beteiligt sind. Für uns besteht zudem noch die Chance, einer der besten Oberliga-Aufsteiger aller Zeiten zu werden. Ein lohnenswertes Ziel“, sagt Neckarsulms Sportdirektor Marco Merz.

Streit um ein Angebot

Und noch etwas reizt die Ne­ckarsulmer SU: Aussagen von FSV-Seite, dass Alexander Albert ein Angebot der NSU hatte, bei dem man nicht habe mitgehen wollen. „Diese Aussagen haben uns sehr verärgert und fassungslos gemacht, da diese inhaltlich völlig haltlos waren, sowohl dem Spieler als auch uns gegenüber“, sagt Merz.

Info FSV Hollenbach – Neckarsulmer SU, am Samstag, 15.30 Uhr

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