Doppelpack gegen Alberweiler

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Im DFB-Pokal hielten die Crailsheimerinnen (gelb)gegen den Bundesligisten aus Köln gut dagegen.  Foto: 

Alberweiler, eine Teilgemeinde im schwäbischen Landkreis Biberach, ist zur Hochburg im Frauen- und Mädchenfußball geworden. Spätestens seit dem DFB-Pokalspiel der Frauen gegen Bayern München, bei dem 2500 begeisterte Zuschauer die späte 0:3-Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister mit Stolz trugen, ist diese 1300-Seelen-Ortschaft über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannt. Doch auch bei Heimspielen der B-Juniorinnen-Bundesliga kommen regelmäßig mehr als 400 Zuschauer auf den heimischen Sportplatz.

Gute Jugendarbeit

Der Stellenwert des Frauen- und Mädchenfußballs ist hier ein ganz anderer als in Crailsheim, obwohl der TSV mit beiden Mannschaften in der gleichen Klasse spielt wie die Gegner. Auch der Ansatz ist bei beiden Klubs der gleiche: Gute Jugendarbeit und möglichst viele der Talente in die erste Mannschaft bringen.

Nicht überraschend ist, dass Alberweiler als Aufsteiger gleich ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga steht. Viele B-Juniorinnen, die letzten Winter deutscher Meister im Futsal wurden, konnten in der neuen Saison erfolgreich in die erste Mannschaft integriert werden.

Bei den Crailsheimerinnen läuft es noch nicht ganz so rund. Dennoch kann Trainer Wulf mit der Entwicklung seiner Mannschaft seit Saisonbeginn zufrieden sein. Starteten die „Gelb-­Schwarzen“ noch mit zwei Niederlagen, sind sie nun seit drei Spielen unbesiegt. Einzig und allein die Konstanz über die gesamte Spielzeit ist noch nicht gegeben und hieran wird im Training hart gearbeitet. Wenn die Konzentration über das ganze Spiel hochgehalten werden kann, ist Crailsheim in der Lage, alle Gegner in der Liga zu schlagen.

Einstellung ist entscheidend

Mit diesem Bewusstsein sollte man ins Spiel gegen den Tabellenführer gehen und das Geschehen selbst in die Hand nehmen. Mit dieser Einstellung wurde das Match in Frauenbiburg letztendlich auch noch gewonnen. Ob Lisa Wich am Sonntag antreten kann, ist aufgrund der nicht nachlassenden Rückenprobleme noch fraglich. Zwischenzeitlich hat sich Simone Klenk nach langer Verletzungspause wieder ihrer alten Form angenähert.

Das Aufgebot: Saskia Gieck, Jil Schneider, Nina Hasenfuß, Jil Gehder, Melike Baki, Anna Horwath, Bianca Uhl, Meike Bohn, Sarah Herrmann, Juliane Klenk, Luisa Scheidel, Sophia Klärle, Lisa Wich (?) Simone Klenk, Celine Pollak, Djellza Istrefaj.

Info TSV Crailsheim – SV Alberweiler, Samstag, 15.30 Uhr

Mit einer ordentlichen Leistung in Sindelfingen erkämpften sich die Schützlinge von Anika Höß den ersten Punkt in Sindelfingen. Hieran gilt es für die Bundesliga-B-Juniorinnen des TSV Crailsheim anzuknüpfen.

Mit Alberweiler tritt kein übermächtiger Gegner in Crailsheim an, wenngleich sie letzten Samstag gegen den amtierenden deutschen Juniorinnen-Meister ein 0:0 erspielt haben. Entscheidend wird sein, ob die lädierten Spielerinnen Theresa Frech und Neele Wedde der Crailsheimer Mannschaft mit ihrer Bundesligaerfahrung bei ihrem geplanten Einsatz mehr Halt geben können. Erfreulich war, dass Celia Kirbach wieder voll einsatzfähig ist. Wenn alle drei Rekonvaleszenten mit an Bord sind, kann das eine große Stärkung im Spielaufbau bedeuten.

Ein Problemkind ist nach wie vor die Offensive von Crailsheim. Die einzig ligaerfahrene Stürmerin Chantal Halici hat einen Bänderriss. Nun müssen die ganz jungen Offensivkräfte wie Marlen Schmelzle, Lucy ­Schmitt, Paula Schwab oder Kim Feyl beweisen, dass sie auch Tore schießen können. Vielleicht kann die schussgewaltige Mittelfeldspielerin Maren Schmitt bei Standardsituationen Gefahr vor das Tor von Alberweiler bringen. Trainerin Anika Höß will am Samstag (Spielbeginn: 13.30 Uhr) im Schönebürgstadion wieder „frech“ aufspielen lassen und zeigen, was in der Elf steckt. pm

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