Derby-Sieger darf vier Tage feiern

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Nach der Niederlage im Derby beim TSV Dünsbach geht es für den VfR Altenmünster nun erneut gegen ein Team aus der Region: Zum „Volksfestspiel“ kommt nämlich der TSV Dünsbach.  Foto: 

Etwas ganz Besonderes ist für die Kicker aus der Region immer das „Volksfest-Derby“. Der Gewinner darf nämlich gleich im Anschluss seinen Sieg auf dem Festplatz feiern, der Verlierer hingegen muss erst einmal Wunden lecken und sich den ein oder anderen Spaß auf eigene Kosten während der vier Festtage gefallen lassen.

Der VfR Altenmünster als Gastgeber des Derbys gegen die TSG Kirchberg kann mit dem Saisonstart nicht so recht zufrieden sein. Nur drei Zähler stehen nach drei Spieltagen auf der Habenseite, da hatte man sich vor der Runde sicherlich mehr ausgerechnet. „Wir konnten uns sehr viele Chancen herausspielen, allerdings haben wir uns für den Aufwand nicht belohnt“, ärgert sich VfR-Abteilungsleiter Patrick Lettenmaier über die völlig unnötige Vorwochenniederlage im Derby beim TSV Dünsbach. Die Gegentore seien durch eigene Fehler entstanden, jene gelte es nun schnell abzustellen. Doch zumindest auf die gezeigten Leistungen lasse sich aufbauen. „Wir müssen weiter die Körpersprache und Trainingsbeteiligung hochhalten und brauchen einfach die nötige Gier, die Tore machen zu wollen.“

Wieder fit nach Muskelfaserriss ist Georg Spötta. Auch Andreas Roll und Marc Schäfer dürften dabei sein. Noch nicht sicher ist der Einsatz von Spielertrainer Thomas Wenzel nach seinem Innenbandeinriss.

Kapitän mit Glück im Unglück

Erst einen Zähler auf dem Konto hat Altenmünsters Gegner aus Kirchberg. Zuletzt kassierte die TSG eine verdiente Heimniederlage gegen den SV Wachbach. „Wie auch schon in den Spielen zuvor haben wir uns selbst das Leben durch unnötige Fehler und Unkonzentriertheiten schwer gemacht“, so Kirchbergs Pressever­antwortlicher Claudio Fierro. „Wir müssen es schaffen, über die gesamten 90 Minuten konzentriert zu bleiben.“ Vor dem VfR haben die TSGler großen Respekt, „die Altenmünsterer haben sich vor allem in der Offensive gut verstärkt und werden in das Volksfestheimspiel sicherlich mit einer Extraportion Motivation gehen.“ Ziel für die Kirchberger ist es, ihre „schwarze Serie“ bei Volksfestspielen in den letzten Jahren endlich zu beenden.

Die Personalsituation beim Liganeuling hat sich leicht entspannt. Der zuletzt angeschlagene Max Botsch konnte vergangenen Sonntag die vollen 90 Minuten absolvieren. Marius Keck hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen. Weiterhin verzichten müssen die Kirchberger allerdings auf Kapitän Viktor Spolwind. Mittlerweile ist die Diagnose bekannt, zwei Bänder im Sprunggelenk sind gerissen, glücklicherweise nichts gebrochen.

Dünsbach erwartet Kampfspiel

Beim Vorwochensieg über den VfR Altenmünster benötigten die Dünsbacher viel Glück in der Defensive und einen starken Torhüter. In der Offensive waren sie hingegen äußerst effektiv und zielstrebig.

Auf dem kleineren Flutlichtplatz in Bühlerzell wird es sicherlich ein Kampfspiel geben. Die Dünsbacher haben im Bezirkspokal zwar schon bei den Sportfreunden gewonnen, dennoch wird es wohl ein Spiel auf Augenhöhe. Ausfälle gibt es bei den Dünsbachern aktuell keine.

Heute, 18.30 Uhr: VfR Altenmünster – TSG Kirchberg, Spfr. Bühlerzell – TSV Dünsbach (19 Uhr), TSV Neuenstein – TSV Obersontheim (19.30 Uhr)

Sonntag, 15 Uhr: SV Wachbach – TSV Braunsbach, TSV Michelfeld – SG Sindringen, Tura Untermünkheim – SGM Taubertal, TSV Hessental – SV Mulfingen, SGM Niedernhall – SSV Gaisbach

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