Spiel verloren, Erfahrung gewonnen

Jugendbasketball: Crailsheim stößt beim amtierenden Meister Frankfurt an seine Grenzen.

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Ausgerechnet gegen den Titelverteidiger und Top-4-­Ausrichter Frankfurt müssen die Crailsheim Merlins bei ihrer Premiere in den Play-offs der Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL/­­U 16) ran. Im ersten Spiel der Best-of-three-Serie unterlagen die Merlins 70:119. Der Blick von Crailsheims Trainer Kai Buchmann richtete sich sofort nach dem Spiel wieder nach vorne. „Wir haben jetzt das Heimspiel vor der Brust und vor den heimischen Fans die Chance, es besser zu machen als heute.“

Als krasser Außenseiter waren die Zauberer nach Hessen gereist, jedoch in der Hoffnung, dem Kooperationsteam Eintracht Frankfurt/Fraport Skyliners das Leben so schwer wie möglich zu machen. Doch das Team von Olaf Kanngießer untermauerte von Beginn an, warum auch in dieser Saison der Weg zum Titel nur über die Frankfurter führen dürfte. Gegen die stark und ausgeglichen besetzten Hausherren fanden die Zauberer in der Defensive kein Mittel, sodass sich schon nach den ersten zehn Minuten abzeichnete, welch schwieriger Nachmittag es für die jungen Zauberer werden würde (35:17). Zur Halbzeitpause war die Partie vorentschieden (70:30), dennoch hielten die Merlins auch in der zweiten Hälfte nach Kräften dagegen, konnten den Schlussabschnitt noch ausgeglichen gestalten. An der 70:119-Niederlage war nicht mehr zu rütteln, doch auch dieses Ergebnis ist Teil des Entwicklungsprozesses der jungen Spieler, der nach wie vor ganz oben auf der Agenda steht.

Ein Entwicklungsprozess, der die Hohenloher Nachwuchsbasketballer unter die Top-16-Mannschaften ihrer Altersklasse in Deutschland gebracht hat. „Dass wir hier stehen, zeigt, welchen tollen Weg die Mannschaft in dieser Saison genommen hat. Darauf können wir stolz sein“, betont der Headcoach und verweist umgehend darauf, dass die Saison auch noch nicht vorbei ist:

Am Samstag (16.30 Uhr) empfangen die Merlins das Frankfurter Topteam in der Hakro-Arena in Crailsheim. Mit der Erfahrung ihres allerersten Play-off-Spiels und der richtigen Unterstützung der heimischen Fans im Rücken wollen die Zauberer dem Top­favoriten einen großen Kampf liefern. „Wir haben uns im ersten Spiel von der körperlichen und klaren Spielweise der starken Frankfurter überraschen lassen und selbst einfach einen schlechten Tag gehabt“, sagt Buchmann, der überzeugt ist, dass sein Team zu Hause nun besser dagegenhalten kann.

Frankfurt – Merlins

119:70

Merlins: Rib (5 Punkte), Exler (4), Rappold (13), Vasovic (7, 7 Rebounds), Seibert, Hofmann (19, 10 Rebounds), Strohmayer (3), Storz (2), Moser (3), Beck (14, 7 Rebounds)

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