Gäste physisch einfach zu stark

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Der Aufsteiger hatte mit der SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen einen zu starken Gegner zu Gast und unterlag am Samstagnachmittag mit 69:95.

In der ersten Halbzeit deuteten sich die Vorteile der Saarländer zwar schon an, doch die Crailsheimer konnten über weite Strecken noch gut dagegenhalten und hielten die Partie auf heimischem Parkett offen. Bis Mitte des ersten Viertels waren die Zauberer auf Tuchfühlung, ehe ein 7:0-Lauf der Gäste den ersten größeren Abstand herstellte (10:21).

Angeführt von Eric Ross, der bereits in der ersten Halbzeit auf acht Punkte, acht Rebounds und drei Ballgewinne gekommen war, kämpften sich die Zweite der Crailsheim Merlins im zweiten Viertel stark zurück. Der 14:26-Rückstand wurde in weniger als fünf Minuten aufgeholt, in denen nur zwei gegnerische Punkte zugelassen wurden.

Dalibor Cevriz sorgte wieder einmal für die wichtigen Punkte zur Führung (29:28). Erst Liga-­Topscorer Ricky Easterling brachte Saarlouis wieder ein kleines Polster ein, in die Kabine ging es beim Stand von 33:37.

Merlins halten lange dagegen

Auch nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Merlins noch einmal auf, Harald Debelka brachte sein Team erneut in Führung. Doch die Gäste waren deutlich physischer aus der Kabine gekommen, was den Hausherren nun mehr und mehr zu schaffen machte. „Da konnten wir einfach nicht mehr mitgehen“, so die Rückblende von Trainer Kai Buchmann, dessen Team nach wie vor mit einigen personellen Sorgen zu kämpfen hatte.

Diesen Umstand nutzten Easterling und Co. immer konsequenter aus, die Gastgeber kamen nicht mehr näher heran als beim 46:50. Mit seinen Punkten 19 und 20 zum Ende des dritten Viertels hatte der beste Werfer der Liga auf 51:63 gestellt, im Schlussabschnitt dominierte Saarlouis endgültig und fuhr einen letztendlich klaren 95:69-Sieg ein.

„Sie waren sehr gut auf uns vorbereitet und haben uns genau dort getroffen, wo es uns wehtat“, so Buchmann, der allerdings stolz auf seine Spieler war, „wie lange wir gegen eine gut eingestellte und sehr physische Mannschaft mithalten konnten.“

Mit den Partien in Mainz und gegen Limburg stehen nun wieder Duelle gegen direkte Konkurrenten auf die Merlins 2 zu. Dabei kann der Trainer auf die Rückkehr von Antonis Sivorotka und Stefan Vasovic hoffen, möglicherweise kommt auch noch ein Neuzugang hinzu.

Für die Herren 2 der Merlins spielten: Lazic (9 Punkte), Ross (22), Lin (3), Promise Idiaru, Hofmann (10), ­Cevriz (5), Debelka (14), Precious Idiaru, Moser (6)

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