Dresden gedenkt Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

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In Dresden haben die Gedenkfeierlichkeiten zur Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg begonnen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) legte am Montagvormittag an einem Gedenkstein auf dem zentralen Altmarkt eine weiße Rosen nieder. Dort waren nach den Luftangriffen alliierter Bomber vom 13. und 14. Februar 1945 die Leichen von knapp 7000 Todesopfern verbrannt worden. Hilbert betonte, wie wichtig es sei, „daran zu erinnern, was der Krieg an Leid über die Menschen bringt“.

Weitere Veranstaltungen fanden zeitgleich unter anderem auf dem Urnenhain Tolkewitz statt, wo an die Euthanasieopfer der nationalsozialistischen Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein erinnert wird, oder am Alten Leipziger Bahnhof, von wo aus die meisten Dresdner Juden zwischen 1938 und 1945 deportiert wurden.

Das Gedenken steht in diesem Jahr im Zeichen der Menschlichkeit und ist in der Stadt heftig umstritten. Zwei im Vorfeld des Jahrestages installierte Kunstprojekte, die an das Leid ziviler Opfer in aktuellen Krisen erinnern, hatten zu scharfer Kritik vor allem aus dem Umfeld der islam- und fremdenfeindlichen Pegida geführt.

Am Wochenende hatten mehrere hundert Neonazis in Dresden versucht, das Gedenken für ihre Ideologie zu missbrauchen. Rechtsextreme nutzen den Jahrestag immer wieder für ihre Zwecke und rechnen die Opferzahlen hoch, um so „alliierte Kriegsverbrechen“ zu belegen.

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