Was sagt Herr Christian von Stetten zu...?

Beim Jugendwahlforum blieb keine Zeit, alle schriftlichen Fragen aus dem Publikum an die Bundestagskandidaten zu richten. Wir haben sie ihnen geschickt und Antworten bekommen.

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Christian von Stetten beantwortet Fragen unserer Leser.  Foto: 

Jugendlicher aus Schwäbisch Hall: Was wollen Sie für den Tierschutz tun?

Christian von Stetten: Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel für den Tierschutz getan und zahlreiche Verbesserungsvorschläge umgesetzt. Ich glaube, es gibt wenige Länder, in denen die Tiere so viele Rechte genießen wie in Deutschland, wo der Gesetzgeber stets darauf achtet, dass keine Tierquälerei stattfindet. Sollten Menschen trotzdem dagegen verstoßen, werden Polizei und Staatsanwaltschaft aktiv.

Jugendlichen aus Schwäbisch Hall: Wieso haben Sie für die Ehe für Alle gestimmt?

Christian von Stetten: Da liegt ein Missverständnis vor. Ich habe nicht für die Ehe für Alle gestimmt.

Jugendlichen aus Crailsheim: Wie schätzen Sie den Stellenwert der Kirchen und Religionsgemeinschaften für die gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands ein?

Christian von Stetten: Die Kirchen, Religionsgemeinschaften und die freie Ausübung des Glaubens sind in Deutschland grundgesetzlich verankert. Die Kirchen und deren Organisationen, vor allem deren Krankenhäuser, Altenheime und Kindergarten nehmen eine wichtige gesellschaftliche Rolle in Deutschland wahr.

Moritz aus Gaildorf: Was kann Deutschland auf lange Sicht zur Lösung der Nahostkonflikte beitragen? Stichwort: Waffenexporte.

Christian von Stetten: Die Bundeskanzlerin Angele Merkel ist gemeinsam mit dem amerikanischen und russischen Präsidenten aktiv an Gesprächen zu einer friedlichen Lösung des Nahostkonfliktes beteiligt. Die Bundesrepublik Deutschland gestattet keine Waffenexporte in Krisenregionen.

Max aus Schwäbisch Hall: Was wollen Sie gegen den Lehrermangel tun? Wollen Sie Studiengebühren? Wie wollen Sie die Flüchtlingsfrage klären?

Christian von Stetten: Lehrermangel und Studiengebühren werden in unserem föderalistischen Staat nicht im Bundestag entschieden, sondern in den Länderparlamenten unserer Bundesländer. Berechtigte Beschwerden sollte man direkt an die zuständige Landtagsabgeordnete weiterleiten, damit die Landespolitik hier reagieren kann.

In den Jahren 2015 und 2016 sind Fehler gemacht worden, in dem hunderttausende von Menschen über die deutsche Grenze ohne Kontrolle und Registrierung zu uns gekommen sind. Diese Fehler wurden inzwischen beseitigt und an der deutsch-österreichischen Grenze wird wieder kontrolliert, registriert und bestimmte Personengruppen auch zurückgeschickt.

Entscheidend ist, dass wir die Fluchtursachen bekämpfen und den Menschen in ihren Heimatregionen eine Perspektive bieten, damit sie sich nicht auf den Weg nach Europa machen müssen.

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