Zisternen für Brauchwasser würden Feuchtbiotop gefährden

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Ergänzend zur Diskussion über das Baugebiet Badsee erklärten Geschäftsführer Stefan Kalmus und sein Mitarbeiter Jens Halwax vom Ingenieurbüro LK&P in Mutlangen während der jüngsten Sitzung des Gschwender Gemeinderats, warum auf den Grundstücken keine Zisternen für Brauchwasser erlaubt sein werden. Erlaubt ist dort nur das Sammeln von Regenwasser zum Gießen. Der Grund dafür sei das Feuchtgebiet: Das Wasser in den Zisternen stammt von den Dachflächen der Häuser. Werde es zum Gießen genutzt, versickere es und fließe wieder ins Feuchtbiotop zurück. "Dies auch deshalb, weil die Bauplätze im Westen des Badsee-Gebietes so hoch liegen, dass es ein natürliches Gefälle zu See und Biotop gibt", erklärte Jens Halwax.

Würde man das Regenwasser als Brauchwasser für WC und Waschmaschine verwenden, würde es über den Schmutzwasserkanal zur Kläranlage fließen. Dadurch käme nur noch ein geringer Teil des Regenwassers in den Boden und das Feuchtbiotop könne langfristig austrocknen. Für die Bauplätze in der Seestraße könne man zwar wegen ihrer Lage Brauchwasserzisternen erlauben, so Bürgermeisterin Kottmann. Man sei jedoch sehr daran interessiert, dass im gesamten Baugebiet für alle Bauherren die gleichen Regeln gelten. "Alles andere schafft Unfrieden zwischen den Nachbarn."

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