Fenster in die Natur geöffnet

Ein neuer Wanderweg in Gebsattel führt auf knapp zehn Kilometern durch eine idyllische Landschaft auf die Höhen rings um die Gemeinde.

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Zu einem stilechten Gipfelkreuz führt der neue „Berglesweg“ in Gebsattel  Foto: 

Mit einem Bürgerfest einschließlich einer kleinen Gewerbeschau wurde jetzt rund um die Musikhalle in Gebsattel die Eröffnung des neuen Wanderweges „Berglesweg“ gefeiert. Die Hauptroute weist eine Streckenlänge von 9,5 Kilometern auf.

Bürgermeister Gerd Rößler zeichnete den Werdegang des neuen Wanderweges nach, der binnen zwei Jahren in einem Arbeitskreis und bei zahlreichen Ortsterminen und Gesprächen mit Fachbehörden konzipiert wurde. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer, darunter die Landjugend, konnte der so genannte „Kreuzlesberg“ im Südosten von Gebsattel „gesäubert und entrümpelt“ werden. Zusammen mit der örtlichen Jagdgenossenschaft wurden die Wege in Stand gesetzt und frei geschnitten.

Zudem wurden Sitzgelegenheiten an idyllischer Stelle erneuert und die sogenannte „Förlesbergquelle“ hergerichtet. Als „Motor des Projekts“ hob das Gemeindeoberhaupt Rößler den Vorsitzenden des Wandervereins Gebsattel, Peter Hirsch, hervor. Er habe „unglaublich viel Zeit“ investiert in dem Bestreben, alte Wanderwege nicht verfallen zu lassen und das neue Streckennetz zu erweitern. Dabei standen ihm Kurt Fluhrer und Walter Glück vom Wanderverein sowie Eduard Nagel zur Seite, der ein von einer Schreinerei gestiftetes „Insektenhotel“ an markanter Stelle des Wanderweges für die künftigen beflügelten Untermieter ausstattete.

Fotografisch begleitet wurde das Projekt von Erika Hirsch. Namentlich erwähnt wurden noch Roland Schmid und  Markus Unger vom kommunalen  Bauhof. Alle zusammen erhielten auf der Bühne kleine Präsente vom Rathauschef überreicht, ebenso Tobias Pape vom beauftragten Ingenieurbüro. Gedankt wurde auch dem Wanderwart der Gemeinde Diebach, Karl-Heinz Hornung, der mit Rat und Tat zur Seite stand.

Für den CSU-Parlamentarier Josef Göppel, der nicht mehr für den Bundestag kandidiert, war es einer der letzten offiziellen Termine seiner Amtszeit. Auch beim derzeitigen Übergang „zur vollkommenen Digitalisierung“, müsse die Natur die Basis bleiben, sagte Göppel. Mit dem Wanderweg habe die Gemeinde Gebsattel „ein Fenster in diese Natur“ geschaffen.

Im Schlepptau von Landrat Dr. Jürgen Ludwig (Vorsitzender des Tourismusverbandes „Romantisches Franken“) wanderten Ehrengäste und Bürgermeisterkollegen aus den Nachbarkommunen zusammen mit weiteren Besuchern die ersten 1,3 Kilometer bis zum Gipfelkreuz.

 Dabei wurde deutlich, dass die Gemeinde Gebsattel über ein ausgedehntes Wanderwegenetz inmitten einer reizvollen Landschaft mit diversen Magerwiesen und Hutungsflächen liegt. Neben der Berglesweg-Hauptrunde können auch noch eine Wolfsberg-Route (4,5 Kilometer) sowie eine Kreuzlesberg-Runde über 2,5 Kilometer erwandert werden. Die Berglesweg-Tour weist dabei An- und Abstiege von jeweils rund 130 Höhenmetern auf.

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