Wirtschaftskraft der Stadt bewahrt

Gewerbeverein in Niederstetten kümmert sich nicht nur um das Wohl seiner Mitglieder. Bei einer Leistungsschau stellen sich am Wochenende die Firmen vor.

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Plakatwände wie hier in Herbsthausen künden von der Niederstettener Leistungsschau, die am kommenden Wochenende mit über 40 beteiligten Firmen über die Bühne geht.  Foto: 

Zu seinem 125-jährigen Bestehen hat der Gewerbeverein Niederstetten eine Leistungsschau organisiert. Das örtliche „Schaufenster der Wirtschaft“ ist vom 15. bis 17. September auf dem Festgelände in Niederstetten geöffnet.

Den Besuchern wird ein interessanter Querschnitt durch die unterschiedlichsten Branchen und Gewerbe geboten. Über 40 Betriebe aus Niederstetten und Umgebung präsentieren an den drei Tagen auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Zelt sowie auf dem 1500 Quadratmeter großen Freigelände ihre Leistungsfähigkeit und Vielfalt.

Die Besucher können sich dabei umfassend über die neuesten Trends, Technologien und die hier ansässigen Betriebe informieren. Auf einer Aktionsbühne gibt es informative und unterhaltsame Veranstaltungen, wie etwa einen Vortrag der Energieagentur Main-Tauber-Kreis zum Thema „Fotovoltaik“ und Informationen der Polizei zur Einbruchssicherung bei Wohnhäusern. Neben einer Fechtshow und einer Modenschau sind weitere Attraktionen und ein Kinderprogramm mit Betreuung (Samstag und Sonntag jeweils 13 bis 17 Uhr) geboten.

Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. In welche Richtung muss die Entwicklung gehen? Darüber sprechen am Sonntag, 17. September, um 11.30 Uhr bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Landwirtschaft im Wandel“ auf der Aktionsbühne Kreisrätin Margret Beck (Hof Aischland, Weikersheim), Herbert Klein (Geschäftsführer der unabhängigen Erzeugergemeinschaft für Qualitätsferkel und Qualitätsschlachttiere Hohenlohe-Franken), Meinhard Stärkel (Leiter des Landwirtschaftsamts Bad Mergentheim) sowie Reinhard Friedrich (stellvertretender Vorsitzender des Bauernverbandes im Main-Tauber-Kreis. Moderator ist Wolfgang Köhler (SWR).

Allen Besuchern winkt bei einem Gewinnspiel ein Reisegutschein über 2500 Euro. Besonderer Gag bei der Gewerbeschau in Niederstetten wird eine Stadtwette sein, die der Gewerbeverein mit der örtlichen Tageszeitung eingegangen ist.

Eine Zeitungswette

Gelingt es dem Verein, am Sonntag um 17 Uhr 500 Menschen „behütet“ mit einer Zeitung ins Ausstellungszelt zu locken und sie ein Geburtstagsständchen auf den Gewerbeverein anstimmen zu lassen, erhält der städtische Kindergarten eine 500-Euro-Spende.

Geöffnet ist die Leistungsschau am Freitag, 15. September, von 13 bis 19 Uhr und am Samstag und Sonntag, 16. und 17. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Zudem ist verkaufsoffener Sonntag.

Der Gewerbeverein Nieder­stetten, der anno 1892 gegründet wurde, hat aktuell 71 Mitglieder aus den vier Wirtschaftsbereichen Industrie, Handel, Gewerbe, Dienstleistung in seinen Reihen. Seit 125 Jahren widmen sich seine Mitglieder außer wirtschaftlichen Themen dem städtischen Gemeinwesen und seiner Infrastruktur und nehmen kommunalpolitische und kulturelle Interessen wahr. Dem Gewerbeverein Niederstetten ist es gelungen, den Marktflecken, der immer schon Anziehungspunkt für die umliegenden Gemeinden war, zu erhalten und darüber hinaus attraktiver, moderner und schöner zu gestalten.

Im Bewusstsein um die Wichtigkeit der Kommunikation und um die Leistungen der Mitglieder im wertvollen Direktkontakt präsentieren zu können, ging der Gewerbeverein ab den 1980er-Jahren verstärkt mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit, die auch das Bild eines entwicklungs- und leistungsfähigen Gemeinwesens vermitteln sollten. 1982 fand die erste Leistungsschau statt, es folgten fünf weitere. Im Jubiläumsjahr 2017 findet die siebte Auflage statt, erstmals auf dem Herbstfestgelände.

Viele Impulse gegeben

Große Ausstrahlung auf das Umland hat eine weitere Veranstaltung, die vom Gewerbeverein initiiert wurde und in diesem Jahr zum 29. Mal veranstaltet wird: Seit 1989 lädt der „märchenhafte Weihnachtsmarkt“ mit seiner stimmungsvollen Flaniermeile mitten in der Stadt jeweils für fünf Tage im Dezember zu beschaulicher Einstimmung auf das Fest der Feste ein.

Darüber hinaus traten Handwerk, Handel, Dienstleistung und Industrie regelmäßig mit gut besuchten Frühjahrsmärkten an die Öffentlichkeit. 2012 entwickelte sich aus dem Frühlingsmarkt heraus das „Fest der Generationen“, das wiederum 2014 mit dem ersten „Genießermarkt“ verbunden war – allesamt beliebte Veranstaltungen, die ihren Ausgangspunkt beim Gewerbeverein hatten.

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