Wer viel reist, hat auch viel zu erzählen

Drei Untergröninger Landfrauen hatten Reisen in ferne Länder unternommen und anschließend viel zu erzählen. Dazu zeigten sie schöne Dias aus Norwegen, von der Route 66 in den USA und aus China.

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Die erste Dia-Reise von Frigga Bäuerle führte die Untergröninger Landfrauen in das südliche Norwegen mit seinen endlosen Wäldern, tiefen Fjorden, schäumenden Wasserfällen und grandiosen Felsen sowie in das größte Gletschergebiet des europäischen Festlandes. An den schneller schmelzenden Gletschern lässt sich deutlich der Klimawandel erkennen. Auch die Geschichte dieses faszinierenden Landes ist erwähnenswert. Sehenswert und beeindruckend sind die wenigen noch erhaltenen Stabkirchen (Schiffe Gottes), die für die Kunst- und Kulturgeschichte Norwegens von großer Bedeutung sind. Zum Kaffee verwöhnte Frigga Bäuerle die Landfrauen mit selbst gebackenem Kuchen nach norwegischem Rezept.

Im zweiten Vortrag zeigte Sandra Beißwenger eine Powerpoint-Präsentation über ihr Auslandsstudium in den USA. Sie studiert im siebten Semester Lehramt (Gymnasium für Englisch und Deutsch) und absolvierte ein Semester an der Partneruniversität von Tübingen in Michigan, Ann Arbor. Sie vermittelte mit ihrem Vortrag gute Einblicke ins amerikanische Alltagsleben und in Traditionen wie Halloween und Thanksgiving, aber auch ein deutsches Oktoberfest und ein deutscher Weihnachtsmarkt war in Ann Arbor zu finden. Sandra unternahm zusammen mit ihrem Freund eine Reise mit dem Mietwagen von Los Angeles nach San Franzisco, mit Stationen wie Route 66, Las Vegas, dem bekannten Yosemite-Nationalpark und dem eindrucksvollen Grand Canyon, wovon sie viele schöne Bilder mitbrachte.

Johanna und Dieter Groß hatten auf einer zweiwöchigen Rundreise mit über 25 000 Flugkilometern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas erkundet. Sie stellten in einem kurzen Steckbrief die Volksrepublik vor wie die geschichtliche Entwicklung, die Landschaft, die Arbeitswelt mit Bezug auf die Umweltsituation, die Philosophie und Religionen des Reiches der Mitte. Sie berichteten von Peking, dem Kaiserpalast, dem Sommerpalast, dem Lamatempel und von der Fahrt in das Tal der Minggräber und zur Chinesischen Mauer bei Badaling. Auch das Olympiagelände, die alten Wohnviertel "Hutong" in der Altstadt, ein Bummel durch die neuen Fußgängerzonen und natürlich die Spezialität "Peking-Ente" wurde verkostet. In der Stadt Xian war die Hauptattraktion die Terrakottaarmee in der Grabanlage des ersten Kaisers. Der großen und kleinen Wildganspagode sowie der geometrisch angelegten Altstadt, die noch ganz von einer Stadtmauer umgeben ist, galt die Aufmerksamkeit. Guilin im Westen Chinas war Ausgangspunkt für eine Schifffahrt auf dem Li-Fluss. Hier erlebt man eine eigenartige Karstlandschaft, Bambusflöße mit Händlern und Kormoranfischer sowie Wasserbüffel. Eine Stadtbesichtigung Shanghais mit der Altstadt Nanshi, dem Yu-Garten sowie der großen Einkaufsstraße runden das Bild ab. Auch die alte Handelsstadt Sozhou mit seinen Kanälen und Flussläufen, dem Seidenmuseum und dem Lingering-Garten, der Weltkulturerbe ist, hatten Johanna und Dieter Groß besucht.

Den Abschluss dieser Reise bildete eine Nachtfahrt auf dem Huangpu mit fantastischen Aussichten auf die beleuchtete Innenstadt. Mit der rasanten Fahrt im Transrapid zum Flughafen endete eine hochinteressante Reise nach China.

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