Weihnachten wie im Märchen

In Niederstetten ist etwas anders als sonst. Hier begeistern vier Tage lang liebevoll ausgeschmückte Märchenszenen und -bilder die Besucher.

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Auch in kleinen Städten gibt es kleine, feine und liebevoll gestaltete Weihnachtsmärkte. Der in Niederstetten hat eine Besonderheit: die lebensgroßen, liebevoll ausgeschmückten Märchenszenen und -bilder. Im vergangenen Jahr überzeugten sich Tausende Besucher vier Tage lang davon. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene fühlten sich ­beeindruckt. Ein Kommentar ­eines älteren Herren spricht für sich: „Ich komme jeden Abend vorbei, um mir die Märchen anzuschauen, und ich bin so glücklich dabei.“ Für den Radiosender SWR 1 gehört der „Märchenhafte Weihnachtsmarkt“ in Niederstetten zu den schönsten in der Region.

Was wünscht sich der Besucher eines Weihnachtsmarktes? Vor allem doch eine Atmosphäre, die Behaglichkeit und einen Hauch von weihnachtlichem Zauber verspricht, lauschige Eckchen, wo man gemütlich mit Freunden und Bekannten einen Glühwein trinken und sich unterhalten kann, Spaß für die Kinder – und Stände, an denen man vielleicht das ein oder andere Weihnachtsgeschenk findet.

In Niederstetten stehen rund um Rathaus, Marktplatz und Jakobskirche kleine, liebevoll geschmückte und stimmungsvoll beleuchtete Holzhäuschen. Für die Kinder gibt es eine besondere Attraktion: Eine noch mit Steinkohle befeuerte Dampfeisenbahn zieht ihre Runden durch einen glitzernden Märchenwald.

Auf dem Weg durch die Stadt begegnen den Besuchern 19 bekannte Märchengestalten in Form von lebensgroßen Figuren, ihrer entsprechenden Geschichte gekleidet und in die thematisch passende Umgebung eingebettet. An einem Fenster am Marktplatz steht Frau Holle und schüttelt die Betten aus, am Schimmelturm streut das Sterntalerkind seine goldenen Taler aus und die Schneekönigin verbreitet im Märchenhof neben dem Rathaus ihre eisige Pracht.  „Allerleirauh“ begleiten viele Tiere durch den Wald, die „Prinzessin auf der Erbse“ sucht verzweifelt die Erbse und Däumelinchen träumt zwischen ihren großen Blumen. Neu ist in diesem Jahr „Die Bienenkönigin“ der Gebrüder Grimm.

Die Märchen begegnen den Besuchern nicht nur in Bildern: Den Geschichten lauschen kann man in der „Märchenscheune“ am Schimmelturm. In der „Himmelswerkstatt“ können die Kinder am Samstag und Sonntag weihnachtliche Kostbarkeiten basteln. Im offenen Kirchturm lässt sich die lebensgroße, handgeschnitzte Weihnachtskrippe bewundern. Zudem gibt es die beliebte Ausstellung der Hobbymaler und die Krippenausstellung.

Info Der Markt ist heute von 17 bis 21 Uhr, morgen von 16 bis 21 Uhr, am Samstag von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

bekannte Märchengestalten begegnen einem auf dem Weg durch die Stadt. Neu in diesem Jahr: „Die Bienenkönigin“ der Gebrüder Grimm.

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