Untergröninger Ortschaftsrat wünscht sich Tankstelle

Am Dienstagabend ist der neue Ortschaftsrat von Untergröningen verpflichtet worden. Zuvor wurden drei Räte aus dem alten Gremium verabschiedet.

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Der bisherige hauptamtliche Ortsvorsteher Günter Liebhäuser habe mitteilen lassen, dass er für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen werde, informierte Bürgermeister Armin Kiemel den neu gewählten Ortschaftsrat. Es sei deshalb nicht auszuschließen, dass man in Untergröningen wieder mit einem ehrenamtlichen Ortsvorsteher arbeiten werde. Dazu müsse jedoch die Hauptsatzung geändert werden. Dies sei Diskussionsstoff für die nächsten Sitzungen im Ortschafts- und im Gemeinderat, so Kiemel.

Die Sitzung leitete der seitherige stellvertretende Ortsvorsteher Thomas Bacher. Aus dem alten Gremium sind Michael Heilmann, Dr. Judith Weirich und Uwe Rieger verabschiedet worden. Judith Weirich war seit dem 24. Oktober 1999 Mitglied des Gremiums und von 1999 bis 2004 auch stellvertretende Ortsvorsteherin. Uwe Rieger war seit dem 13. Juni 2004 Ortschaftsrat.

Bürgermeister Armin Kiemel bedankte sich bei den ausscheidenden Räten für ihre faire und konstruktive Zusammenarbeit und betonte dabei besonders, dass sich das teilweise oft angespannte Verhältnis zwischen Untergröningen und Abtsgmünd wesentlich verbessert habe. Man habe in den letzten Jahren gemeinsam viel erreicht, hob er hervor. Neu im Gremium sind Annette Hafner, Heiko Gaukel und Jochen Köger.

Bürgermeister Armin Kiemel informierte aufgrund von Anfragen aus dem Kreis der Ratsmitglieder über den aktuellen Sachstand zum Ausbau der Landesstraße von Untergröningen bis zum Buchhof. Kiemel sagte, er gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden könne. Der stellvertretende Ortsvorsteher Thomas Bacher sprach das Thema einer Tankstelle in Untergröningen an und regte an, dass man sich mit den Besitzern der vorhandenen, jedoch nicht genutzten Anlagen über eine Lösung oder Nutzungsmöglichkeit unterhalten sollte. Zum Sachstand des endgültigen Lückenschlusses des Kocher-Jagst-Radweges auf der Gemarkung Obergröningen informierte Armin Kiemel, dass es derzeit neun verschiedene Planungsversionen für das Projekt gebe. Ortschaftsrat Manfred Riek regte in diesem Zusammenhang an, zu prüfen, inwieweit man die alte Eisenbahnbrücke, die derzeit dem Heimatverein gehört, sinnvoll im Zuge des Ausbaus des Radweges für eine eventuelle Kocherquerung verwenden könnte.

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