Starthilfen für Frauen

"Die Gmünder Arbeitsloseninitiative a.l.s.o. leistet hervorragende Arbeit." Dieses Resümee zog Christian Lange nach einem Besuch der Einrichtung.

|

Das Projekt "Alleinerziehende in Teilzeitausbildung" war ein Gesprächsthema des Besuchs des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordneten Lange bei a.l.s.o. Das vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung und vom Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt unterstützt Frauen, die alleinerziehend, jünger als 45 Jahre alt sind und Arbeitslosengeld II beziehen sowie keinen Berufsabschluss haben. Martien de Broekert von der a.l.s.o. betonte: "Unser Ziel ist es, die alleinerziehenden Frauen ins Erwerbsleben zu integrieren. Dabei erhalten sie von uns Unterstützung bei der Kinderbetreuung und bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle." Wie viele Frauen von diesem Projekt profitieren könnten, belegen diese Zahlen: In Baden-Württemberg leben 227000 alleinerziehende Mütter, von denen 31,6 Prozent keine Ausbildung haben. Problematisch ist für die Teilnehmerinnen des Projekts vor allem, Betriebe zu finden, die die besonderen zeitlichen Voraussetzungen der Mütter berücksichtigen.

Ein weiteres Angebot der a.l.s.o. ist das Projekt "Zukunft ist jetzt!" für Mütter mit Migrationshintergrund. Das vom Bund und dem Europäischen Sozialfonds finanzierte Programm unterstützt Mütter bei der Anerkennung von Zeugnissen, Ausbildungen und Qualifikationen sowie bei der Stellensuche. Karin Schwenk, Geschäftsführerin der a.l.s.o., erklärte, dass sich die Finanzierungssituation für das Programm sehr verändert hat. "Wir müssen große Anstrengungen unternehmen, um den geforderten Eigenanteil zu erwirtschaften." Die anwesenden Frauen, die in dem Projekt betreut werden, kritisierten die langen Bearbeitungszeiten im Regierungspräsidium (RP), das für die Anerkennung von Zeugnissen für Schul- und Ausbildungen zuständig ist. Ohne die Anerkennung könnten sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen. Christian Lange sicherte zu, sich beim RP nach den Gründen für die lange Bearbeitungszeit zu erkundigen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Von Wolpertshausen nach Berlin

Aus Wolpertshausen mit seinen 1200 Einwohnern kam man lange kaum weg. Jetzt fährt von hier aus ein Flixbus in die Hauptstadt. Wer braucht diese Verbindung? weiter lesen