Stahl-Übernahme nun endgültig vom Tisch

Die Angebotsfrist ist abgelaufen - Weidmüller gescheitert. Somit ist die Eigenständigkeit der R. Stahl AG auch weiterhin gesichert.

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Der Explosionsschützer R. Stahl wird seine Geschäfte auch weiterhin eigenständig fortführen. Die Frist, bis zu der die Aktionäre der Stahl AG ihre Wertpapiere für 50 Euro in bar pro Aktie dem Detmolder Elektronikhersteller Weidmüller andienen konnten, endete am vergangenen Dienstag. Weidmüller war es bis zum Ablauf der Frist nicht gelungen, die laut eigenem Angebot vorgesehene Mindestannahmequote von mehr als 50 Prozent (plus eine Aktie) der Stimmrechte der R. Stahl AG zu bekommen. So wurden bis zuletzt nur Aktien in Höhe von 17,10 Prozent des Grundkapitals von Stahl angedient.

Das Ergebnis zeige, dass nicht nur die Aktionäre der Gründerfamilien, sondern auch ein erheblicher Teil der freien Aktionäre mittelfristig mehr Potenzial in der Stahl-Aktie sehen, so der Waldenburger Explosionsschützer in einer Pressemitteilung. Vorstand und Aufsichtsrat der R. Stahl AG begrüßen das Ergebnis und werten dies als klaren Vertrauensbeweis. Martin Schomaker, Vorstandsvorsitzender: "Wir freuen uns darauf, unsere Erfolgsgeschichte fortzusetzen und die Ernte unserer Investitionen einfahren zu können."

Weidmüller hingegen bedauerte das Scheitern: "Wir sind enttäuscht, dass wir die Mindestannahmeschwelle für den Zusammenschluss nicht erreicht haben. Das ist eine verpasste Chance für beide Unternehmen", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Köhler.

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