Wieder steigt die Zahl der Aussteller

Der „Industrie-/Gewerbepark Interfranken“ richtet am Donnerstag auf dem Gelände der Bayerischen Bauakademie in Feuchtwangen seine 19. Ausbildungsmesse aus.

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In diesem Jahr wird die Ausbildungsmesse mit einer Rekordzahl von 75 Ausstellern über die Bühne gehen.  Foto: 

Jeweils von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr dreht sich morgen alles rund um die Themen Ausbildung und Beruf. Dabei wird die Rekordzahl von 75 Ausstellern erwartet; die Kapazitäten mussten schon im Vorfeld erneut erweitert werden.

Bereits zum zwölften Mal wird die Ausbildungsbörse der acht Mitgliedskommunen im Zweckverband in Kooperation mit der Bayerischen Bauakademie ausgetragen, die sich „immer mehr zu einem Campus entwickelt“, wie Organisationschef Oswald Czech, Bürgermeister des Marktes Schopfloch, betont. Die ursprüngliche Ausbildungsmesse sei inzwischen „vermehrt eine Orientierungsbörse“, so Czech, der bei der Ausrichtung auf ein bewährtes Team an Mitarbeitern bauen kann.

Mit der Veranstaltung will man auch in diesem Jahr die vorhandenen beruflichen Möglichkeiten in der Region aufzeigen und hat deshalb das Schulspektrum nochmals erweitert. Inzwischen werden auch Abiturienten angesprochen; grundsätzlich will man eine Informationsplattform für alle Schulabgänger anbieten.

Neue App mit Suchfunktion

Die Bauakademie als Einrichtung des bayerischen Baugewerbes zur Förderung des Nachwuchses biete dafür den passenden Rahmen, so deren Leiterin Gabriela Gottwald. Im Vorfeld wurde unter anderem mit einem Flyer für die Veranstaltung geworben. Dessen Auflage mit rund 40 000 Stück erfasste in diesem Jahr nahezu alle Regionen westlich der Altmühl, wie die Geschäftsführerin des Zweckverbandes, Hedwig Schlund, betonte.

Beim Bestreben, eine „aktive Messe“ auszurichten, werden die Inhalte regelmäßig angepasst und weiterentwickelt. Neu ist deshalb auch eine eigene App, die mit einer Suchfunktion ausgestattet ist und problemlos auf das Handy geladen werden kann. Im App-­Store kann sich jeder bedienen. Nicht nur Schüler, auch deren Eltern sollten sich angesprochen fühlen, wie Czech anführt, der auf die Möglichkeit hinweist, dass ein Praktikum mitunter sogar vor Ort vereinbart werden könne.

75 Firmen und Organisationen

Rund 75 Firmen und Organisationen werden deshalb in diesem Jahr vor Ort sein. Deshalb habe man die Werbung in den umliegenden Schulen intensiviert. Schon im Vorjahr habe man rund 1800 Schüler allein am Vormittag gezählt; auch am Nachmittag sei die Ausbildungsmesse stark frequentiert gewesen, wie die Organisatoren unisono betonen, denen die Verzahnung von Schulen und Ausbildungsbetrieben ein Anliegen ist.

Die Handwerkskammer Ansbach verweist in diesem Zusammenhang auf das seit einem Jahr mögliche „Berufs-Abitur“, womit zusätzlich zur Ausbildung ein neues Angebot gegeben sei. Weil inzwischen immer mehr Aussteller aus Baden-Württemberg in die Messe drängen, mussten die Kapazitäten auch in diesem Jahr erneut erweitert werden.

Vorträge und Schulungen

Den Besuchern wird darüber hinaus ein umfangreiches Begleitprogramm zum Thema Ausbildung geboten. So sind am Nachmittag ab 14 Uhr zwei Benimm-Kurse hinsichtlich Vor-
stel­lungsgesprächen mit Edith von Weitzel-Mudersbach sowie zweimal auch ein Bewerbungstraining mit Firmenvertretern angesetzt. Ferner referiert Ute Jantek von der Arbeitsagentur speziell für Eltern über „Die Berufswahl meiner Kinder“. Parallel dazu findet ein Mosaik- und Fliesenlegerwettbewerb statt.

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