Rosengartens Bürgermeister bleibt im Amt

Jürgen König ist dieser Tage für seine vierte Amtszeit als Bürgermeister in Rosengarten verpflichtet worden. Er stellte seine Ziele vor.

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In kleinem, festlichem Rahmen fand die Amtsverpflichtung des Bürgermeisters bei der Gemeinderatssitzung statt: musikalisch am Flügel begleitet von Rainer Ellinger, im Kreis der Familie und von Mitarbeitern. Er sei bodenständig, genügsam und habe eine ihn vorbildlich begleitende Ehefrau, betonte Martin Melber. Der Gemeinderat und stellvertretende Bürgermeister verpflichtete Jürgen König für die nächsten acht Jahre.

Auf den Tag genau, am 16. April 1988, wurde Jürgen König erstmals in das Amt von Gemeinderat Eugen Scheuermann eingesetzt. König freute sich über die guten Wahlergebnisse und kündigte an: "Ich werde mich weiterhin einbringen als Moderator, Vor- und Querdenker." Er werde das Gemeinschaftsleben unterstützen, das von 50 Vereinen und Gruppen in der Gemeinde geprägt wird. "Wir möchten eine familienfreundliche Gemeinde bleiben", betonte König. Dazu gehören Ideen für ein zentrales Kinderhaus, eine Ganztagesschule und die Einführung eines Jugendgemeinderates. Nachhaltige Gemeindeentwicklung, die ökologische, soziale und ökonomische Kriterien erfasst, bleibe nötig - geprägt im Sinn der lokalen Agenda 21. Dazu gehöre auch das Ackerrandstreifenprogramm als Ausgleich für intensive Landwirtschaft. "Es ist ein steiniger Weg", bewertete König. Ein Umweltwart kümmere sich um den Schutz der Feldflur.

100 Prozent erneuerbare Energien bleiben Ziel, dazu gehört für Jürgen König eine Nahwärmeversorgung in künftigen Baugebieten. Ein zentrales Sportgelände stehe als Idee im Hintergrund, ebenso der Einsatz eines Vereinskoordinators. Verstärkt einbinden möchte König vor allem im sozialen Bereich engagierte rüstige Rentner. Interkommunale Kooperationen würden in Zukunft die Gemeinde noch mehr prägen. Bürgermeister bleibe sein Traumberuf, sagte König. Damit dies so bleibt, setzt er auf ein gutes Arbeitsklima im Gemeinderat und in der Gemeindeverwaltung. Wichtig sei ihm auch die Unterstützung durch seine Frau Andrea sowie das Engagement der Bürger.

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