Projekt abgerechnet

Die Einweihungsfeier des sanierten Sportheims an der Roten Steige ist längst vergangen - aber erst jetzt ist das Projekt wirklich beendet. Der Gemeinderat nahm die Endabrechnung zur Kenntnis.

|

Geplant war, für die umfangreiche Sanierung und Erweiterung des Sportheims, das Domizil des TSV Michelfeld, 857000 Euro auszugeben. Bei der Endabrechnung kamen nun Kosten in Höhe von 889202,90 Euro zusammen. Doch dies bemängelt niemand, wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu hören war: Alle sind voll des Lobes über das Ergebnis.

Bürgermeister Wolfgang Binnig betonte die erheblichen Beiträge, welche die Mitglieder des Vereins geleistet hätten. "Es gab viele freiwillige Arbeitseinsätze für das öffentliche Projekt", so der Schultes. Auch jede Menge Geld- und Materialspenden seien geleistet worden. Indes habe der TSV eigenständig viel in die Vereins- und in die Außenanlage investiert.

"Das Großprojekt ist gelungen", erklärte Gemeinderat Martin Bauer. Die Kosten habe man weitgehend im Griff gehabt. "Und das, was drüber geht, da ist keine Frage, dass das übernommen wird", fügte er hinzu. Man müsse das Engagement, die Arbeit und die Spenden berücksichtigen. "Am Anfang war ich kritisch", gab Gemeinderat Volker Mauss zu. Er sei positiv überrascht worden. "Ich bin sehr angetan und sehr zufrieden, wie toll das Vereinsheim nun dasteht", sagte er.

"Ich war eigentlich für einen Neubau", meinte Gemeinderätin Gerlinde Michelfelder. Jetzt sei das ein sehr attraktives Gebäude geworden. Sie beeindruckte die Höhe der eingegangenen Spenden: anstatt geplanter 30000 Euro waren 61300 Euro eingegangen.

Die höheren Baukosten entstanden dadurch, dass zunächst geplante Einsparungen laut Binnig deutliche Einschränkungen bei der Funktion des Gebäudes bedeutet hätten. Die Mehrkosten wurden aufgeteilt: Die Gemeinde trägt nun 474874,90 Euro statt geplanter 447000 Euro. Der TSV Michelfeld bringt Eigenmittel in Höhe von 242445 Euro anstatt vorgesehener 224000 Euro ein. Der Zuschuss des Württembergischen Landessportbundes steigt um 4610 Euro gegenüber dem Planansatz auf 110610 Euro. 61300 Euro sind gespendet worden.

Auch Außenanlagen kam es zu einer Verteuerung von 36570,20 Euro auf 180614,71 Euro - vor allem weil große Teile des Unterbaus der Asphaltflächen nicht wie geplant verwendet werden konnten. Der Gemeinderat segnete die Mehrkosten einstimmig ab.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Gericht: Rassismus auf dem Jakobimarkt

Das Amtsgericht verurteilt einen Ordner wegen ausländerfeindlichen Äußerungen. Der 57-Jährige bestreitet die Vorwürfe. weiter lesen