Österreich als Spiegel Europas

Kunst aus Österreich bildet einen Schwerpunkt in der Sammlung Würth. Das Museum Würth in Gaisbach zeigt nun eine Auswahl dieses Bestands.

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"Am Wörthersee" heißt dieses Ölgemälde von Josef Engelhart. Foto: Volker Naumann

Der Ausstellungstitel "A.E.I.O.U." verweist auf das geheimnisvolle Zeichen, mit dem Kaiser Friedrich III. im 15. Jahrhundert sein Wappen, Schriften, Gegenstände und Bauten hat versehen lassen. Die Bedeutung der fünf Vokale ist nicht mit Sicherheit geklärt. Eine Lesart besagt: "Austria Europae Imago, Onus, Unio" (Österreich als Europas Ebenbild, Belastung, Einigung) - und Österreich als Spiegel Europas kann auch auf die Kunst übertragen werden.

Die Sammlung Würth hat die umfangreichsten Bestände österreichischer Kunst in einer Privatsammlung außerhalb Österreichs. Die Schau zeigt Werke vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Über 100 Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen von mehr als 70 Künstlern sind in ihr versammelt.

Beginnend mit Gustav Klimt, Josef Engelhart und Eugen Jettel, führt die Ausstellung bis hin zu zeitgenössischen Positionen von Herbert Brandl, Berenice Darrer oder Xenia Hausner. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Österreich eine eigene Ausrichtung des Jugendstils. Der Bildhauer Fritz Wotruba prägte die österreichische Plastik; aus seiner Schule ist Alfred Hrdlicka hervorgegangen. Auch Künstler wie Friedensreich Hundertwasser, Rudolf Hausner und Arnulf Rainer machten von sich reden.

Info Die Ausstellung "A.E.I.O.U. - Österreichische Aspekte in der Sammlung Würth" wird am Donnerstag, 2. Mai, um 19 Uhr eröffnet. Sie ist bis 30. März 2014 täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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