Oberroter Feuerwehr strampelt an den Bodensee

Dass in den Reihen der Oberroter Floriansjünger hervorragende Sportler ihren Dienst tun, ist hinreichend bekannt. Fünf besonders aktive Wehrmänner radelten dieser Tage an den Bodensee.

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Viele Zeitgenossen sind schon geschafft, wenn sie von hiesigen Gefilden mit dem Auto an den Bodensee fahren. Fünf Oberroter Feuerwehrleute meisterten dieser Tage die Strecke mit dem Fahrrad. Foto: Privat

Vor wenigen Tagen machten sich frühmorgens fünf Sportler aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Oberrot mit dem Fahrrad auf den Weg zum Bodensee. Nachdem die Biker in der Feuerwehr schon länger den Radsport für sich entdeckt hatten, nahm man sich für dieses Jahr etwas Besonderes vor - eine Radtour ans "Schwäbische Meer". Die Tour wurde in zwei Etappen aufgeteilt.

Der erste Teil führte die Radfahrer von Oberrot über Spraitbach, nach Heubach, wo es dann die Alb hinauf nach Bartholomä ging. Hier war der anspruchsvollste Teil der Etappe geschafft - jedoch nur was die Höhenmeter anbelangt! Denn die Hälfte der Strecke lag noch vor den Radlern.

Der nun relativ ebene Teil konnte denn auch recht zügig zurückgelegt werden, aber ein starkes Gewitter machte der Truppe einen Strich durch die Rechnung und verschaffte ihnen eine etwa dreistündige Zwangspause.

Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte und der Regen schwächer wurde, entschloss man sich, die letzten 25 Kilometer in Angriff zu nehmen, doch Petrus meinte es erneut nicht gut mit dem Quintett, und schon nach kurzer Zeit schüttete es wieder wie aus Kübeln.

Da nun sowieso alle nass bis auf die Knochen waren, wurde einfach weitergefahren und sich mit der Vorstellung auf die kommende heiße Dusche warmgehalten. Die gab es dann in Ulm, dem Etappenziel.

Der zweite Tag begann zwar bewölkt, aber glücklicherweise ohne Regen, was die Hoffnung auf eine trockene zweite Etappe aufkommen ließ. Und so startete man von Ulm in Richtung Biberach. Von dort aus ging es weiter nach Bad Waldsee, wo sich dann langsam die Hoffnungen auf anhaltend trockenes Wetter zerstreuten. Es zog mehr und mehr zu und, schließlich begann es wieder zu regnen - und zwar für den Rest des Tages. Damit nun diese Etappe in Sachen Höhenmeter nicht zu anspruchslos wurde, kamen nun auch wieder diverse größere und kleinere Anstiege dazu, die die Feuerwehrsportler besonders zum Ende hin forderten - als die Kräfte allmählich nachließen.

Nachdem noch die Checkpoints Wolfegg sowie Amtzell passiert waren, erreichte die Gruppe am frühen Abend zwar erschöpft, aber glücklich und zufrieden über die eigene Leistung und die zurückgelegten 230 Kilometer Lindau am Bodensee.

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