Nördlich auf die B19

Die Stadt Künzelsau und die Firma Würth schließen einen Vertrag über eine neue Straße. Gaisbach wird aus Richtung Norden mit der B19 verbunden.

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Für Stefan Neumann ist der Vertrag, den die Stadt Künzelsau mit der Firma Würth abschließen wird, ein "schöner Schulterschluss". Der Künzelsauer Bürgermeister sieht darin eine "Win-Win-Situation". Würth bekommt die gewünschte Infrastruktur für geplante Erweiterungen, Gaisbachs Norden eine bessere Anbindung an die Stadt. Fast alle Stadträte folgten am Dienstagabend der Empfehlung des Bürgermeisters und stimmten für den Abschluss des Vertrags.

Bei der Nordanbindung von Gaisbach profitiert hauptsächlich Würth. Sie stellt mit der neuen Straße die Erschließung ihrer Erweiterungsflächen im Norden des Stadtteils sicher. Der Vertrag sieht deshalb vor: Würth baut die Straße selbst und trägt die Kosten zu 100 Prozent. Dort, wo sie auf die Anschlussstelle Gaisbach Nord trifft, wird die bestehende Kreuzung in einen Kreisverkehr umgewandelt. Die Kosten dafür teilen sich Stadt und Unternehmen zur Hälfte.

Bestandteil der Planung ist auch eine Beschleunigungsspur in Richtung Künzelsau, die sich der Bund bislang gespart hat. Die Kosten dafür übernimmt das Regierungspräsidium Stuttgart, heißt es in der Sitzungsvorlage. Eine entsprechende Vereinbarung liege der Stadt vor.

Für Stefan Neumann steht fest: "Würth bekommt die Straße so günstiger", weil sowohl Erschließungsbeiträge als auch Mehrwertsteuer entfallen.

Die Stadt wird sich zu 25 Prozent an den Planungskosten beteiligen. 800000 Euro sind im städtischen Etat für die Maßnahme vorgesehen. 200000 Euro erwartet die Stadt als Einnahmen vom Bund für die Kosten der Beschleunigungsspur. Die Verwaltung rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2015. Nach Abschluss des Vertrages könne zudem der Satzungsbeschluss zu dem Bebauungsplan gefasst werden.

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