Nach Einwänden: Vergabe-Vorschlag im Stimpfach zurückgezogen

Stimpfach schreibt Malerarbeiten neu aus, was dazu führt, dass die Arbeiten an Kaspar-Mettmann-Schule und Bürgerhaus erst 2018 durchgeführt werden.

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Stimpfach schreibt Malerarbeiten neu aus.  Foto: 

Was als Routine-Vergabe gedacht war, um die  Malerarbeiten an der Kaspar-Mettmann-Schule  und am Bürgerhaus auf den Weg zu bringen, endete damit, dass die Stimpfacher Verwaltung ihren Antrag, die Arbeiten an eine Obersontheimer Firma zu vergeben, zurückzog. Nunmehr gilt ein neuer Zeitrahmen.

 Für die Schule waren 40.000 Euro eingestellt, fürs Bürgerhaus 20.000 Euro. Dieser Planansatz war bloßer Schätzwert, da eine exakte Bedarfsermittlung derzeit von vielen Firmen als zu zeit- und kostenintensiv bewertet und nur bei weitergehenden Zusagen übernommen wird. Bei der Schule soll die gesamte Außenfassade und das Dachgesims neu gestrichen werden, am Bürgerhaus ist der beschädigte Giebel zu sanieren, was verhindern soll, dass Wasser eindringt.

Generell war es für die Verwaltung wohl schwierig, überhaupt geeignete Firmen für diese großen Flächen zu finden, die sich in der Lage sahen, die Arbeiten noch 2017 abzuschließen – auch deshalb wurde vorgeschlagen, beide Projekte im Gesamtpaket  zu vergeben. Die Mittelüberschreitung beim Schulhaus könne man größtenteils durch die Planmittel beim Bürgerhaus ausgleichen, wurde dem Gemeinderat mit Blick auf das günstigere Angebot, 77.065 Euro, bedeutet. Dennoch entstünden Mittelüberschreitungen in Höhe von 17.065 Euro – allein fürs Gerüst waren 10.000 Euro angesetzt. Die Finanzierung des Vorhabens war durchgerechnet und darstellbar; die Verwaltung empfahl die Vergabe.

Lediglich zwei Firmen hatten abgegeben. Gerold Brenner, der Fachmann im Gremium, war mit dem Ergebnis nicht glücklich. Das Gremium beschloss, auch in der Hoffnung, nach längerem Vorlauf  aus einem größeren Bieterfeld auswählen zu können, neu auszuschreiben und die Arbeiten erst im kommenden Jahr erledigen zu lassen. Isabell Rathgeb sah die Chance, in diesem Rahmen auch die Rathaus-Fenster ins Paket aufzunehmen.

Schlechte Belüftung bemängelt

Silvia Abendschein  sprach von der schlechten Luft im Gymnastikraum der Schule, die die Übungsstunden zur Zumutung mache. In der Fragerunde der Gemeinderäte wollte sie wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, im Rahmen der anstehenden Arbeiten die Oberlichter auszutauschen bzw. so umzuarbeiten, dass sie sich öffnen lassen. Dies wird geprüft.

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