Messerattacke im Rothenburger Jobcenter: Prozessbeginn festgelegt

Rund zehn Monate nach der tödlichen Messerattacke in einem Jobcenter in Rothenburg beginnt im Oktober der Prozess.

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Die Staatsanwaltschaft wirft einem 28 Jahre alten Mann Mord an einem Psychologen vor. Das Landgericht Ansbach ließ die Anklage zu und legte den ersten von insgesamt drei Terminen für den 19. Oktober fest. Vorerst sind 21 Zeugen und drei Sachverständige geladen.

Den Ermittlern zufolge hatte der 28-Jährige am 3. Dezember 2014 ein Gespräch mit einer Arbeitsvermittlerin und einem Gutachter aufgebracht verlassen, sich ein Messer gekauft und im Jobcenter den 61 Jahre alten Gutachter erstochen. Der Mann kam in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht wandelte den Haftbefehl zwei Wochen später in einen Unterbringungsbeschluss um. Seitdem ist der mutmaßliche Messerstecher in einer Bezirksklinik. Ein vorläufiges Gutachten bescheinigte dem Mann eine „erheblich verminderte Schuldfähigkeit“. Damit kann er im Fall eines Schuldspruchs entweder zu einer Gefängnisstrafe verurteilt oder die Unterbringung in einer Klinik angeordnet werden.

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