Lechner investiert Millionen

Ein Betrag in zweistelliger Millionenhöhe ist für die Erweiterung vorgesehen - das Familienunternehmen bekennt sich damit klar zum mittelfränkischen Standort. Schon Ende 2014 soll der Neubau fertiggestellt sein.

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Direkt auf dem Nachbargundstück des Küchenplattenspezialisten gehen die Arbeiten an der Halle mit 20 000 Quadratmetern Fläche gut voran.  Foto: 

Mittlerweile kann auch jedes ungeübte Auge erkennen: Im Rothenburger Gewerbegebiet tut sich was. Das Grundgerüst für die neue Fertigungshalle der Firma D. Lechner steht. Direkt auf dem Nachbargrundstück des Küchenplattenspezialisten entsteht der millionenschwere Neubau. "Es soll nicht nur eine schlichte Werks-halle sein, sondern ein zur bisherigen Industriearchitektur passender Erweiterungsbau", heißt es seitens des Unternehmens.

Deutschlands größter Lieferant für maßgefertigte Arbeitsplatten und Rückwände liefert seit 23 Jahren aus Rothenburg neben der klassischen Laminatplatte vor allem hochwertige Oberflächen wie Quarzstein, Keramik und Glas.

Schon vor einigen Jahren hat sich das wachsende Familienunternehmen durch den Kauf von Flächen auf der angrenzenden Gebsattler Gemarkung und auch auf der Rothenburger Seite die Option zur Erweiterung gesichert. Die Produktionsfläche von aktuell 70 000 Quadratmetern wird bis Ende 2014 mit der neuen Halle um 20 000 Quadratmeter erweitert. Dort sollen dann maßgefertigte Natursteinplatten hergestellt werden.

So wächst der Stammsitz im Rothenburger Gewerbegebiet am Igelsbach durch die Erweiterung auf fast 90 000 Quadratmeter. Die Erweiterung der Produktionsfläche bedeutet auch, dass hier neue Arbeitsplätze entstehen. Zirka 30 neue Mitarbeiter werden das 550-köpfige Team von Lechner in der Tauberstadt bereichern. Der Küchenplattenspezialist ist aber nicht nur in Rothenburg aktiv: Zum Konzern gehören auch noch zwei Tochterfirmen. Lechner Hungary im ungarischen Tát mit 5000 Quadratmetern Produktionsfläche und Lechner Svenska in Südschweden. Hier wird auf einer Produktionsfläche von 15 000 Quadratmetern für den dortigen Markt produziert. Das 20-Millionen-Werk in Strömsnäsbruk zwischen Malmö und Stockholm ist seit 2012 in Betrieb und entwickelt sich zu einem "schön wachsenden Unternehmenszweig", sagt Andrea Lechner. Sie bildet gemeinsam mit ihrer Mutter Doris Lechner und Dirk Hollstein den Vorstand der Lechner AG.

Das Unternehmen setzt seinen Wachstumskurs also weiter fort. Wenn alles nach Plan verläuft, kann bereits im Frühjahr 2015 mit der Produktion in der neuen Halle begonnen werden.

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