Lebhaftes Museum

Eine Ausbildung in Artistik und Theater gibt es jedes Jahr auf dem Rappenhof in Gschwend. Nun gabs Einblicke in das Programm zu sehen.

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Gemälde werden in der Show plötzlich lebendig.  Foto: 

In die Lehre der besonderen Art geht man sechsmal im Jahr, für jeweils eine Woche. Bei Aufführungen auf dem Rappenhof zeigten die 14 Teilnehmer nun was sie in der Grundausbildung des Jojo-Zentrums für Artistik und Theater gelernt haben. Wie bei jedem Theater standen die Aufführungen unter einem Dachbegriff. Dieser lautete "Museum - Ist das Kunst, oder kann das weg?" Ein Titel, den man nicht zwingend mit Zirkus in Verbindung bringt, wenn man jedoch dort war und die Show gesehen hat, bleiben hier keinerlei Fragen mehr offen.

Die Darsteller luden die Zuschauer gleich zu Beginn zum Ausflug ins Museum ein. So konnten sich die Gäste sogleich in die Schlange an der Kasse des Museums "einreihen".

In spielerischer Manier wurden hier die Exponate unter der Regie des Ausbildungsleiters Bruno Zühlke, sowie Günter Klingler und Caspar Gross in Szene gesetzt und dabei entstanden merkwürdig lebhafte Bilder. Bilder, die plötzlich zum Leben erwachten, zogen die Gäste in ihren Bann. So entglitten etwa einem Porträt Bälle, die zur Jonglage einluden, während dem nächsten Gemälde Artisten entsprangen, die mit Akrobatik mehr als zu überzeugen wussten. Unter dem Gesichtspunkt nachts im Museum, ging es gewaltig rund und vor allen Dingen hoch hinaus. Etwa bei Akrobatik am Trapez.

Die Akteure lebten ihre Spielfreude und Kreativität aus, ließen skurrile und mitreißende Momente am laufenden Band, rund um Jonglage, Clownerie und Akrobatik, entstehen und machten den Gästen Lust auf mehr.

Mit den Aufführungen ist die Grundausbildung des Jojo-Zentrums zugleich abgeschlossen.

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