Kampf dem Kleberest

Der Weg zum Wasserreich ist bereits ausgeschildert. Jetzt sollen weitere Infotafeln und Schaukästen in Gschwend aufgestellt werden. Das "Leitsystem" wurde am Montag im Gemeinderat diskutiert.

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Wegweiser zum Wasserreich: Das Bad ist mittlerweile leicht zu finden. Foto: rif

"Willkommen im Erholungsort Gschwend" wird auf den zwei mal einen Meter großen Schildern stehen, mit denen künftig Autofahrer empfangen werden, die nach Gschwend kommen. Und wenn sie Gschwend verlassen, lesen sie ein freundliches "Auf Wiedersehen . . ." Der Gruß steht oben, der Name "Gschwend", vertikal geschrieben und vom Gschwend-Logo gekrönt, links darunter und daneben gibts Raum für Notizen beziehungsweise für Plakate.

Die Schilder gehören zu einem Leitsystem, das die beiden Grafik-Designerinnen Anna-Luise Griese und Birgit Lorinser erarbeitet haben. Die beiden Frauen haben ihren Gestaltungsvorschlag für die Begrüßungsschilder einschließlich dreier Angebote am Montag im Gemeinderat vorgestellt.

Präsentiert wurde auch ein Schaukasten für Ortsplan und Firmenlogos, der an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet aufgestellt werden soll, damit Besucher von auswärts sich besser orientieren können. Die genauen Standorte sollen noch festgelegt werden. Fünf solcher Schaukastenanlagen, die auch beleuchtet werden können, werden knapp 14 700 Euro kosten.

Was die Willkommensschilder anbelangt, haben die beiden Frauen drei Angebote eingeholt. Sie bewegen sich, je nach Material und Verarbeitung preislich zwischen 3410 und 1793 Euro.

Irgendwie aber passt keines so richtig. Zwar wird schnell klar, dass sich die Gemeinderäte auf die günstigste Ausführung einigen werden, zu verbessern gibts aber auch da noch allerhand.

Im Wesentlichen gehts um Kontrolle. Und um Klebereste. Die freien Flächen, erläutert Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann noch einmal die Intention des Gemeinderates, können von den Vereinen genutzt werden, um auf Veranstaltungen hinzuweisen. Die Vereine müssten sich dann allerdings auf eine Plakatgröße beschränken. Gibts keine Veranstaltungen, kann die Gemeinde für eigene Angebote wie das Wasserreich werben.

Dass damit Plakatflächen unbeaufsichtigt in der Landschaft herumstehen, behagt den Gemeinderäten aber offenbar nicht. Unbefugte könnten dort plakatieren, schlamperte Plakatierer Klebereste hinterlassen. Die Vorschläge, die in der Sitzung gemacht werden, reichen von einer nur für Befugte zugänglichen, aufklappbaren Konstruktion bis zum Plakatrahmen, der zusätzlich auf das Begrüßungsschild aufgebracht werden könnte. Ob letzteres zu bewerkstelligen ist, werden die beiden Frauen jetzt überprüfen.

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