Hauptversammlung beim Safthaisle Schnelldorf

Die Mostereigenossenschaft „Unser Safthaisle Schnelldorf und Umgebung“ konnte auch bei der jüngsten Generalversammlung eine positive Weiterentwicklung vermelden.

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Im Obstjahr 2015 hat die Genossenschaftsmosterei Schnelldorf 158 Tonnen Äpfel und Birnen gepresst.  Foto: 

Wie Vorstandsmitglied Claudia Schreiber mitteilte, kamen im Vorjahr 25 neue Mitglieder hinzu, sodass die Genossenschaft aktuell 411 Mitglieder zählt, darunter 26 Vereine. Im Obstjahr 2015 sind an 26 Presstagen rund 158 Tonnen Äpfel und Birnen von 576 Kunden gepresst worden. Hierfür haben die Bediensteten 1778 Stunden abgeleistet. Der Mostzeitraum hat sich auf die Zeit von Anfang September bis Mitte November erstreckt. Gemessen an der Pressleistung (im vorhergehenden Rekordjahr waren es 270 Tonnen) habe man das drittbeste Jahr hinter sich gebracht, sagte Schreiber. Die Genossenschaft besteht seit sechs Jahren.

14,4 Tonnen Obst hat die Genossenschaft angekauft, was etwa 9000 Liter Saft entspricht. Übers Jahr hinweg habe man im eigenen Laden in Schnelldorf 52 Verkaufstage angeboten. Gebucht wurden Einnahmen von 18 300 Euro (Vorjahr: 19.800 Euro). Erstmals sei heuer ein geringer Rückgang beim Saftverkauf festzustellen gewesen.

Claudia Schreiber ging auch auf einen Besuch des Obst- und Gartenbauvereins Langenzenn mit Vertretern von Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung in Schnelldorf ein. Im vergangenen Jahr wurde eine neue selbstentschlammende Zentrifuge in Betrieb genommen. Darüber hinaus war im Oktober Apfelkönigin Annemarie I. zu Besuch in den Kindergärten in Schnelldorf und Unterampfrach. Eine Woche später wurden drei Tonnen Quitten angekauft, und kurz darauf schaute das „Nikolaisle“ im Safthaisle vorbei. Die Prüfung durch den Bayerischen Genossenschaftsverband habe keine Mängel hervorgebracht, hieß es.

Insgesamt, so Schreiber weiter, könne man auf ein „mäßig gutes Obstjahr“ zurückblicken, das noch zufriedenstellende Verkaufszahlen gebracht habe. Trotz Kosten für Maschinenwartungen und Gebäudeinvestitionen sei die Genossenschaft weiter schuldenfrei. So schloss die Gewinn- und Verlustrechnung bei 65.644 Euro ab. Dabei wurde nach einem Gewinn von fast 28.000 Euro im Vorjahr nun ein Jahresfehlbetrag von 680 Euro erwirtschaftet. Höhere Ausgaben für Gebäudeinstandhaltung und Reparaturen seien dafür verantwortlich gewesen. Im Anschluss wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet und der Jahresabschluss per Beschluss genehmigt. Im laufenden Jahr soll wieder eine breite Palette von Mischsäften neben den üblichen Nischenprodukten angeboten werden. Ferner habe man das Angebot an Geschenkideen erweitert.

In Haundorf und Ransbach können neue Obstbaum-Patenschaften vergeben werden, hieß es in der Versammlung. Hier stünden zahlreiche Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume zur Verfügung. Interessenten sollten sich an die Verantwortlichen wenden, wie abschließend ausgeführt wurde.

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