Gute Lösung wegen Zentrumsnähe Sonnenhof sucht weiter Bauplatz in Kupferzell

Aller guten Dinge sind drei. Ob das auch für die in Kupferzell geplanten Außenwohngruppen des Haller Sonnenhofs gilt, ist noch nicht klar.

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Mittlerweile sind die Einrichtung für geistig Behinderte aus Schwäbisch Hall und die Gemeinde Kupferzell beim dritten Standort angekommen. Der mögliche Bauplatz liegt am Lietenbach. Noch erstreckt sich eine Wiese mit Obstbäumen zwischen den einstigen Produktionsräumen der Bäckerei Weiß und dem Radweg. Dieses Grundstück jenseits des Lietenbachs wäre ein Platz, mit dem sich der Sonnenhof und die Gemeinde anfreunden könnten. Die unmittelbaren Nachbarn, ein Ehepaar, seien informiert, sagte Bürgermeister Joachim Schaaf in der Ratssitzung.

Der Sonnenhof sucht seit längerer Zeit einen Platz im Hohenlohekreis, auf dem er Häuser für Außenwohngruppen bauen kann. Dort sollen 16 geistig Behinderte leben, die einer Arbeit nachgehen und weitgehend selbstständig leben können.

Kupferzell ist aufgrund der fußläufig zu erreichenden Geschäfte und des Freizeitangebots für den Sonnenhof interessant. Nachdem der erste mögliche Standort in der Heinrich-Bürger-Straße von den Anwohnern abgelehnt worden war, hatten Sonnenhof und Gemeinde Überlegungen zu einem Grundstück im Bereich Döttinger Straße/Breite angestellt. Da für diesen Bereich erst ein Bebauungsplan aufgestellt werden muss, hätte sich der Einzugstermin für die geistig Behinderten um etwa eineinhalb Jahre verzögert.

Der Bau im Bereich Lietenbach soll dagegen zügiger vorangehen. Der Gemeinderat beschloss in der jüngsten Sitzung einstimmig, dass das Grundstück, das im Außenbereich liegt, bebaut werden darf.

Über den neuen Standort sagte der theologische und pädagogische Vorstand des Sonnenhofs, Pfarrer Michael Werner: "Das ist eine gute Lösung, wenn sie steht. Wir warten die endgültigen Beschlüsse ab, im Interesse der betroffenen Familien." Werner zeigte sich von dem Grundstück angetan, weil es "zentrumsnah und damit für alle Beteiligten ein Gewinn ist".

In Bezug auf wohnortnahe Außengruppen hat der Hohenlohekreis dringenden Nachholbedarf. Nach wie vor sind 72 Prozent der Menschen mit Handicap aus dem Landkreis außerhalb untergebracht. Die Gruppen in Kupferzell wären das erste Projekt des Sonnenhofs im Hohenlohekreis.

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