Flugzeugabsturz im Mittelmeer überlebt

"Mehr Glück kann man nicht haben", sagt eine Frau aus Schwäbisch Gmünd, die im Mittelmeer den Absturz einer Cessna mit ihrem Mann überlebt hat.

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Eigentlich ist der Flug von Heubach nach Calvi auf Korsika Routine. Ihr Mann fliege die Strecke bis zu zehnmal im Jahr, erzählt die Frau aus Schwäbisch Gmünd. Zwei Stunden und 30 Minuten. Wenn alles gut geht.

Am Samstag vor einer Woche lief irgendetwas schief. Die Cessna stürzte ins Mittelmeer, die beiden Insassen konnten das Flugzeug aber rechtzeitig verlassen und sich in einem Rettungsboot über Wasser halten. "Bis auf ein paar blaue Flecken sind wir unverletzt", sagt die Gmünderin. Und: "Wir hatten Glück im Unglück, es war warm, der Wellengang war erträglich, und es war mitten am Tag." Hinzu kam: Auf dem Luftwaffenstützpunkt in Solenzara habe sich die Besatzung eines Hubschraubers gerade auf einen anderen Einsatz vorbereitet und war deshalb rasch vor Ort.

Bei Flügen über das Meer trägt das Paar immer Schwimmwesten und hat ein Rettungsboot an Bord. Zudem gebe es klare Vorschriften und Absprachen, was im Notfall zu tun sei. "Daran haben wir uns gehalten", sagt sie. Und das habe auch alles reibungslos geklappt.

Zu der Ursache des Absturzes gibt es bisher keine Auskünfte. "Das ist ein schwebendes Verfahren", sagt die Frau. Dass sie zu wenig Benzin im Tank gehabt hätten, sei aber "Blödsinn". Die Bergung der Cessna aus 1500 Metern Tiefe ist so gut wie ausgeschlossen. Roger Knoll von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bestätigt den Unfall. Die Untersuchung sei aber Sache der Franzosen.

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