Eine Million für Unterführung

Die Gemeinde Jagstzell erhält 963.000 Euro Fördermittel für den Bau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie Ellwangen-Crailsheim.

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Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer: In Kürze soll rechts neben der Bahnunterführung in Jagstzell eine neue separate Fußgängerunterführung gebaut werden.  Foto: 

Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab der Gemeinde Jagstzell aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) einen Förderbescheid in Höhe von 963 000 Euro für den Bau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie Ellwangen-Crailsheim. Damit wird in der Ortsmitte entlang der B 290 eine sichere Verkehrsverbindung für Fußgänger geschaffen.

Bereits im Mai dieses Jahres war Regierungspräsident Reimer vor Ort und ließ sich damals von Bürgermeister Raimund Müller die Verkehrssituation erläutern. Derzeit steht den Fußgängern an der Bahnunterführung der B 290 nur einseitig ein Schrammbord mit einer Breite von etwa 1,20 m zur Verfügung. Der große Wunsch der Bevölkerung ist seit Langem eine sichere Unterführung der Bahnlinie in der Ortsmitte von Jagstzell. Dies wird nun mit Landesmitteln zeitnah umgesetzt und schafft Vorfahrt und Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.

 Vor dem Hintergrund des damaligen Besuches vor Ort betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der Übergabe des Förderbescheids: „Es war notwendig, die Gemeinde beim Bau dieser Fußgängerunterführung zu unterstützen. Mit der Landesförderung setzt die Gemeinde zeitnah die lang ersehnte und sichere Querung der Bahnlinie aufs Gleis. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat nun endlich Vorfahrt.“

Die Baumaßnahme steht unter einem großen zeitlichen Druck, da die DB Netz AG die Bahnlinie Ellwangen-Crailsheim in der Zeit vom 24. März bis 9. April 2018 für mehrere Bauarbeiten entlang dieses Streckenabschnitts sperren wird. Die Gemeinde muss bis zum 24. März das Betonbauwerk für die Fußgängerunterführung herstellen. Der Bauwerks­einschub – so der Bauzeitenplan der  DB Netz AG – erfolgt in der Zeit vom 24. bis 28. März 2018.

Kosten: 2,8 Millionen Euro

Das Vorhaben kostet insgesamt 2,8 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,9 Millionen Euro auf die förderfähigen Baumaßnahmen (Brückenbauwerk und die dazugehörenden Verkehrsanlagen). Das Land unterstützt die Gemeinde mit 963 000 Euro (Förderquote von 50 Prozent der Investitionskosten) für diese verkehrswichtige Maßnahme der Rad- und Verkehrsinfrastruktur.

In seiner Eigenschaft als Planfeststellungsbehörde hat das Regierungspräsidium Stuttgart Anfang August 2017 die Genehmigung für das Vorhaben in Form des Planfeststellungsbeschlusses erlassen.

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