Ein unbeschreibliches Gefühl

Wer sich gerne einmal wie Vettel und Co. fühlen möchte, der kann der Go-Kartbahn in Bad Mergentheim einen Besuch abstatten. Mit bis zu 70 "Sachen" düsen dort die kleinen Flitzer über die Strecke.

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  • Herausforderung: Bevor sie das Ziel erreichen, müssen die Fahrer der kleinen, flinken Gefährte noch eine 180-Grad-Kehrtwende auf der Anlage in Bad Mergentheim hinter sich bringen. Foto: Maximilian Haag 1/2
    Herausforderung: Bevor sie das Ziel erreichen, müssen die Fahrer der kleinen, flinken Gefährte noch eine 180-Grad-Kehrtwende auf der Anlage in Bad Mergentheim hinter sich bringen. Foto: Maximilian Haag
  • Vor dem Start des Rennens gibt es noch letzte Anweisungen für die Fahrer der Go-Karts. Foto: Nadine Winter 2/2
    Vor dem Start des Rennens gibt es noch letzte Anweisungen für die Fahrer der Go-Karts. Foto: Nadine Winter
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"Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl", schwärmt Martina Berger, während sie die zehn Gefährte, die ihre Runden um den Burg-Park-Ring im Industriegebiet von Bad Mergentheim drehen, beobachtet. "Für mich ist das Fahren ein guter Ausgleich zum Alltag", stimmt ihr Thomas Gehring zu. Die beiden sind heute nur zum Zuschauen da. Sonst käme sie hier gerne auch mit der ganzen Familie her, fügt Martina Berger hinzu. Das sei ein großer Spaß für die Kleinen, wie auch für die Großen.

"Das Alterspektrum auf unserer Bahn reicht von acht bis 70 Jahren", berichtet Besitzerin Birgit Servinski. Die 40-Jährige betreibt die Anlage bereits seit neun Jahren zusammen mit Martin Wisbeck. Der leitet derweil die Fahrer, die gerade das Qualifying absolviert haben, auf ihre jeweiligen Startpositionen.

Mit dem Startsignal setzen sich zehn Karts mit quietschenden Reifen in Bewegung und schießen um die engen Kurven und langen Passagen der Bahn. Besonders brenzlig wird es an der Kurve kurz vor dem Ziel. Hier müssen die Fahrer eine 180-Grad-Kehrtwende schaffen.

Um die 400 Meter lange Asphaltstrecke zu bewältigen, stehen Karts mit 6,5 PS und einem Hubraum von 200 Kubikzentimetern zur Verfügung. "Auf einer geraden Strecke können damit Geschwindigkeiten im Bereich von 60 bis 70 km/h erreicht werden", informiert Birgit Servinski. "Gefährlich ist das Fahren aber eigentlich nicht, solange man sich an die Anweisungen, die den Fahrern vor dem Start gegeben werden, hält.", entwarnt die Besitzerin beim Gespräch im Bistro der Karthalle. Dort können sich die wagemutigen Rennfahrer nach ihren Runden bei kleinen Snacks und Getränken stärken oder das laufende Rennen durch die Glasfassade verfolgen. Wer seinen Erfolg auf der Strecke gebührend feiern möchte, kann diesen nicht nur auf dem ausgedruckten Rennprotokoll sehen, sondern sich auf dem aufgestellten Podest auch wie ein Sieger fühlen.

Für Martina Berger und Thomas Gehring steht fest: Beim nächsten Mal werden auch sie wieder mit um den Sieg fahren - "wir kommen auf jeden Fall wieder!"

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