Die Geheimnisse einer Stadt ergründen

Wie muss man sich die Stadt Schwäbisch Gmünd vor 850 Jahren vorstellen? Auf diese Frage gibt es am 14. Juni vielleicht eine Antwort.

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Ein Schwäbisch Gmünder Wahrzeichen: die alte Johanniskirche. Foto: lra

Weshalb ist die Gmünder Johanniskirche asymmetrisch? Wie sah die Burg Rechberg vor dem Brand 1865 aus? Und wo standen die Türme der inneren Stadtmauer? Nicht nur diese Fragen beantwortet Dr. Monika Boosen am Donnerstag, 14. Juni, um 18 Uhr im Museum im Prediger im Rahmen einer Führung durch die Ausstellung "1162. Die Staufer und Schwäbisch Gmünd". Diese Führung ist kostenfrei, bis auf den Eintritt in die Ausstellung.

Mit gut 80 erlesenen originalen Zeugnissen, mit wichtigen Urkunden, Filmen und Modellen lässt die Ausstellung "1162" im Prediger die Kunst und Kultur der Stauferzeit lebendig werden - und feiert zugleich das 850-jährige Stadtjubiläum. Zu den Kostbarkeiten der Präsentation gehört eine aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammende thronende Maria mit Kind. Neben dieser Madonnenfigur bezeugen originale, eigens für die Schau restaurierte Rundbogenreliefs von der Johanniskirche mit figuralen und ornamentalen Motiven die hohe mittelalterliche Steinmetzkunst. Ein bronzenes Vortragekreuz repräsentiert einen der wenigen erhaltenen sakralen Metallgegenstände Schwabens aus dieser Epoche. Ess- und Trinkgeschirr spiegelt das Alltagsleben der staufischen Zeit wider.

Info Kontakt: Johannisplatz 3, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon 0 71 71 / 6 03-41 30, Telefax 0 71 71 / 6 03-41 29; museum@schwaebisch-gmuend.de; www.museum-galerie-fabrik.de. Öffnungszeiten der Ausstellung Di, Mi, Fr 14-17, Do 14-19, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr, montags geschlossen.

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