Das Interesse ist enorm

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Problemstellen analysieren, Ideen diskutieren: Beim ersten Termin zur Landesgartenschaubewerbung hatten die Bürger der Stadt viele gute Vorschläge.  Foto: 

Fast 200 bunte Zettel kleben am Ende an den fünf thematisch gegliederten Stellwänden – das ist das Ergebnis des ersten Bürgerforums zur Landesgartenschaubewerbung der Stadt Bad Mergentheim.

Mit großem Engagement haben über 100 Teilnehmer Probleme der Stadt analysiert, an der zukünftigen Entwicklung gefeilt und Glanzlichter einer Landesgartenschau 2026, 2028 oder 2030 in Bad Mergentheim diskutiert. Der Einsatz der Bürgerschaft habe schon die Landesheimattage 2016 zu einem überregional beachteten Erfolg gemacht, betonte Oberbürgermeister Udo Glatthaar zum Auftakt. Auch das Projekt Landesgartenschau solle geprägt sein von einer breiten Beteiligung der Menschen in der Kernstadt und den Ortsteilen.

Johann Senner, dessen „Planstatt“ die Machbarkeitsstudie für Bad Mergentheim umsetzt, sieht in vielen Bereichen der Stadt großes Potenzial für eine Landesgartenschau. Dass große Interesse am ersten Workshop zum Thema sei ein gutes Zeichen. Jetzt werde die Begeisterung für die Landesgartenschau immer mehr Menschen in der Stadt anstecken.

Vier Leitthemen hat das Team aus Überlingen bereits herausgearbeitet: Gewässerentwicklung, Wohnungs- und Städtebau, Verknüpfung der Landschaft sowie Verkehr. Ein grüner Boulevard als Ortseingang in der ehemaligen Igersheimer Straße, eine temporäre Seilbahn auf den Ketterberg mit seinem herrlichen Taubertal-Panoramablick oder Zukunftswohnen in den Quartieren Herrenwiesen und Auenland sind erste Visionen des Büros. Bereits vor dem Workshop wurden bei einem Bürgerspaziergang verschiedene Bereiche innerhalb und außerhalb der Stadt besichtigt und besprochen.

Beim Bürgerforum entstanden in vier Arbeitsgruppen viele Überlegungen, die durch das Stadtentwicklungsprogramm Landesgartenschau angeschoben werden könnten. Diese werden bald im Internet auf www.bad-mergentheim.de präsentiert.

Da schon vor dem Bürgerforum über die in Umlauf gebrachten Ideenkarten und eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse rund 100 Vorschläge eingegangen waren, ist die Beteiligung sehr stark. Und nach wie vor können weitere Ideen eingereicht werden. Vieles soll sich im endgültigen Konzept auch wiederfinden und weiter diskutiert werden, kündigte Udo Glatthaar an. Er begrüßte auch, dass sich viele Vereine und Institutionen, aber auch der Jugendgemeinderat und Vertreter der Wirtschaft eingebracht hätten.

Fertig werden soll die Landesgartenschau-Bewerbung bis zum Jahresende.

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