Christkind kommt aus Gammesfeld

Beim Fürstlichen Weihnachtsmarkt auf Schloss Schillingsfürst ist der himmlischem Beistand am Wochenende aus Gammesfeld gekommen. Christkind Alina Langenbuch sprach den Prolog.

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Was gibt es Schöneres, als auf das Christkind zu warten und sich vom Weihnachtsfest in seiner ursprünglichen Form einnehmen zu lassen?“ Mit dieser Feststellung rückte der stellvertretende Landrat Stefan Horndasch aus Herrieden das Eröffnungszeremoniell mit dem Prolog des Christkinds beim fürstlichen Weihnachtsmarkt auf Schloss Schillingsfürst in den Mittelpunkt.

Als Protagonistin trat dabei bereits zum zweiten Mal die aus Gammesfeld stammende Alina Langenbuch auf. Fast schon routiniert sprach sie den Prolog vom Balkon des Fürstenhauses und ließ sich dabei vom Nieselregen nicht beeindrucken.

Der Schlosshof mit seinen zahlreichen Buden und Ständen hatte sich mit einer Vielzahl von Ehrengästen und Besuchern gefüllt. Auf einer Bühne hieß Bürgermeister Michael Trzybinski die Gäste, darunter Besucher aus dem Raum Heilbronn und aus dem Schwarzwald, willkommen. Dazu zählten neben dem „Käthchen von Heilbronn“ (Corinna Hotzy) die Hohenloher Weinkönigin Isabell I. und die Hohenloher Weinprinzessin Verena Heyer. Im stimmungsvoll beleuchteten Schlosshof begrüßte der „Holz­gehner“ (Stadtrat Rainer Kolb) die Besucher in jenischer Sprache. Beim gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ mit Jürgen Strauß am Keyboard erreichte die weihnachtliche Stimmung ihren Höhepunkt.

Im Rahmen der sich anschließenden Grußworte überbrachte Stefan Horndasch die Grüße des Landkreises Ansbach und überreichte dem Christkind eine Martin-Luther-Figur von Playmobil. Dem stand Bezirksrat Wolfgang Hofmann mit einem Handkuss nicht nach; er zog gleichzeitig seinen Hut vor der Leistung der Organisatoren. Hofmann drückte darüber hinaus seinen Dank an das Fürstenhaus und seine Freude über die „wunderbare Stimmung am Schlossareal“ aus.

Schon am Freitag hatte das Stadtoberhaupt die dreitägige Veranstaltung offiziell eröffnet. Die Bläserjugend der Stadtkapelle sowie der Grundschulchor der Mittelschule hatten dabei ihren musikalischen Beitrag geleistet. Am Samstag und am Sonntag öffnete die Budenstadt bereits am frühen Nachmittag. Auftritte des „Kinderhauses Kunterbunt“, der Stadtkapelle Schillingsfürst, der Jagdhornbläser Leutershausen-­Wiedersbach sowie der Posaunenchöre aus der Schlossstadt und aus Faulenberg rundeten das Programm ab. Ein Auftritt des Nikolaus sowie ein „Promi-Plätzchenbacken“ auf der Show-Bühne gehörten ebenso zum Repertoire wie zwei Konzerte und eine Märchenstunde in der nahen Ludwig-Doerfler-Galerie.

Im Foyer des Schlosses war eine Bilderausstellung mit Werken von Moneer und Nawar Ballish, einer syrischen Flüchtlingsfamilie, zum Thema „Syrien“  zu sehen.

Erstmals wurde in diesem Jahr beim Eingang zum Schlosshof Eintritt verlangt. Vielleicht deswegen schien der Zustrom nicht so stark wie in den Vorjahren.

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